Karin Harrasser / Helmut Lethen / Elisabeth Timm (Hg.)

Sehnsucht nach Evidenz

Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2009

Eine Evidenz, die klar vor Augen steht und unmittelbar einleuchtet, rückte – wie auch der Anspruch auf Wahrheit – in den Kulturwissenschaften bisher selten ernsthaft in den Blick. Das Heft fragt nach der neuerdings spürbaren »Sehnsucht nach Evidenz«, die den Horizont der Ironie der reflexiven Moderne durchstoßen will. Der Begriff »Sehnsucht« spricht dabei ein Wechselspiel aus Neugierde und dem Lustaufschub einer Skepsis an, die vermutet, dass die Dinge nur in ihren Vermittlungen zu haben sind.
Im Debattenteil wird die Regulationstheorie als neue Bestimmung des Verhältnisses von Kultur und Ökonomie diskutiert.


 

Karin Harrasser (Prof. Dr.) ist Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. In den letzten Jahren hat sie an einer Kultur- und Theoriegeschichte der Prothese gearbeitet.
Helmut Lethen (Prof. em. Dr. phil.) ist Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien.
Elisabeth Timm (Dr. rer. soc.) ist Professorin für Kulturanthropologie/Volkskunde am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Sozialgeschichte und Kulturanthropologie von Familie und Verwandtschaft, qualitative Methoden sowie Kulturtheorie.

Besprochen in:

EthnoScripts, 12/2 (2010), Ann-Kristin Iwersen

Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Ethnologie, Wissenschaftsgeschichte

Print 8,50 €

05/2009, 126 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-1039-0

Artikel-Nr.: 1039

-1039-0: Harrasser et al. (Hg.), ZfK 1/2009

Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2009

 

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