Franz Walter

Im Herbst der Volksparteien?

Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration
(2., unveränderte Auflage 2009)

Die Hochzeit der deutschen Volksparteien war sicher zugleich die beste Zeit für die deutsche Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Die Volkspartei, ein Produkt von historischen Lernprozessen und Ergebnis sozialer Veränderungen, integrierte unterschiedliche Schichten, Generationen, Kulturen – und sie pazifizierte den zuvor oft antagonistisch ausgetragenen Konflikt. Doch die Zeit der Volkspartei scheint sich dem Ende zuzuneigen: Ihre Fähigkeit zur gesellschaftlichen und politischen Integration schwindet, ihre Vermittlungsleistung zwischen Staat und Bürger mindert sich drastisch. Der Typus »Partei« schlechthin verliert massiv an Zuspruch, wird zunehmend weniger als Medium der Teilhabe genutzt.
Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren.


 
Autorenbild Walter, Franz

Franz Walter (Prof. Dr.), geb. 1956, ist Leiter des Instituts für Demokratieforschung in Göttingen sowie Herausgeber von »INDES. Zeitschrift für Politikwissenschaft und Gesellschaft«. Seine Forschungsschwerpunkte sind Parteien und politische Kulturforschung. Er publiziert vor allem zur Geschichte und Entwicklung der deutschen Parteien, u.a. regelmäßig auf SPIEGEL ONLINE.

Homepage:
Franz Walter: Uni Göttingen
Franz Walter: www.demokratie-goettingen.de

»Essayistisch und verständlich geschrieben. Doch der schnelle Leser sollte sich vorsehen: Die Pointen erschließen sich nur beim genauen Lesen.«
Rainer Kühn, Süddeutsche Zeitung, 22.02.2010

»Die Zusammenhänge werden pointiert auf den Punkt gebracht. Das Werk besticht durch intellektuelle Schärfe, geistreichen Esprit und ist gepaart mit detaillierten Fachinformationen aus der empirischen Arbeit des Autors.«
Ralf Jeremias, Neue Politische Literatur, 55 (2010)

»Wie alle guten Bücher vermag auch ›Im Herbst der Volksparteien‹ eines anzuregen: das Selber- und Weiterdenken.«
Rainer Kühn, Deutschlandfunk, 06.04.2009

»Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren.«
Daniel Haufler, Süddeutsche Zeitung/NDR-Liste »Sachbücher des Monats«, 3 (2009)

»Insgesamt ist Franz Walter mit ›Im Herbst der Volksparteien?‹ ein sehr lesenswertes Buch zum ›Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration‹ gelungen.«
Volker Best, H-Soz-u-Kult, 03.11.2009

Besprochen in:

Cicero, 6 (2009), Jürgen Busche
www.forumgelb.de, 23.07.2009
Literaturen, 9 (2009), Kurt Darsow
Mindener Tageblatt, 11.09.2009, Michael Rösener
Berliner Zeitung, 14.09.2009, Lutz Lichtenberger
Das Parlament, Nr. 39/40, 21./28.09.2009, Christoph Birnbaum
HAZ, 08.12.2009, Karl-Ludwig Baader
Forschungsjournal NSB, 23/1 (2010), Thymian Bussemer

Politikwissenschaft, Gesellschaftswissenschaft, Soziologie, Geschichte, interessierte Öffentlichkeit

Print 14,80 €

02/2009, 136 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1141-0

Artikel-Nr.: 1141

-1141-0: Walter, Herbst der Volksparteien

Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration
(2., unveränderte Auflage 2009)

 

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PDF-Download, 1,43 MB
07/2015, 136 Seiten
ISBN 978-3-8394-1141-4

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