Auszeichnung:
Das Buch wurde 2011 ausgezeichnet mit einem der Förderpreise »Geisteswissenschaften International - Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur« des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.



Heinz-Jürgen Voß

Making Sex Revisited

Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive (3., unveränderte Auflage 2011)

Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt – ein Postulat queer-feministischer Theorien –, kann dieser Band anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen.
Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte (Antike, beginnende Moderne, Gegenwart) werden dargestellt und mit gesellschaftlichen Geschlechterordnungen in Verbindung gebracht. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar – statt nur zwei oder drei.


 

Heinz-Jürgen Voß (Dipl.-Biol., Dr. phil.) studierte in Dresden und Leipzig Diplom-Biologie und promovierte in Bremen zur gesellschaftlichen Herstellung biologischer Geschlechtertheorien. Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind: Geschichte und Ethik der Medizin und Biologie sowie biologisch-medizinische Geschlechtertheorien.

Homepage:
www.medizin.uni-halle.de/geschichte/

Besprochen in:
Deutschlandfunk, Studiozeit, 26.01.2012

Biologie, Medizin, Philosophie, Gender Studies, Sozialwissenschaften, Geschichtswissenschaften

01/2010, 466 Seiten,
kart.
ISBN 978-3-8376-1329-2

Artikel-Nr.: 1329

-1329-2: Voß, Making Sex Revisited

Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive (3., unveränderte Auflage 2011)

 

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