Mario Carpo

Alphabet und Algorithmus

Wie das Digitale die Architektur herausfordert
(aus dem Englischen übertragen von Jan Bovelet und Jörg H. Gleiter, herausgegeben von Jörg H. Gleiter)

In diesem brillanten Essay zeigt Mario Carpo, wie die Verfahren digitaler Produktion in der Architektur ein Ideal der Moderne untergraben: die Idee der identischen Reproduktion. Denn alles, was digital ist, ist variabel und veränderbar – und steht damit in stärkstem Gegensatz zur Idee der Standardisierung, der Serialisierung und der Autorenschaft.
Carpo geht der Wirkungsmacht der Parametrisierungs- und Algorithmisierungsverfahren in all ihren theoretischen und historischen Verästelungen nach. Am Ende steht eine umgreifende Rekonzeptualisierung der Architektur, wie sie seit der Renaissance und Leon Battista Alberti nicht mehr vorgekommen ist.


 

Mario Carpo ist Professor für Architekturgeschichte an der École d'Architecture de Paris-La Villette und Vincent Scully Visiting Professor an der Yale University. Er ist Autor u.a. von »Architecture in the Age of Printing« (MIT Press, 2001).

Homepage:
www.architekturtheorie.tu-berlin.de

Besprochen in:

Planerin, 1 (2013)
Fraunhofer IRB, 4 (2013)
www.german-architects.com, Ursula Baus, 01.05.2013

Architektur, Design, Kunst, Medien- und Kulturwissenschaften

Print 22,80 €

12/2012, 210 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1355-1

Artikel-Nr.: 1355

-1355-1: Carpo, Alphabet und Algorithmus

Wie das Digitale die Architektur herausfordert
(aus dem Englischen übertragen von Jan Bovelet und Jörg H. Gleiter, herausgegeben von Jörg H. Gleiter)

 

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