Thomas Lenz

Konsum und Modernisierung

Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne

Warenhäuser waren von Beginn an Orte, an denen moderne Konsum- und Weltverhältnisse ausgestellt und erfahrbar wurden. Damit wurden sie auch zu Kristallisationspunkten einer moralisch aufgeladenen, mit antisemitischen und misogynen Stereotypen durchsetzten Auseinandersetzung um den beginnenden Massenkonsum und die Modernisierung des Kaiserreichs.
Thomas Lenz analysiert den Diskurs um Warenhaus und (Massen-)Konsum in den Wissenschaften, der Öffentlichkeit und in den Literaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der soziologische Blick auf den Konsum um 1900 wird hierbei – am Beispiel der Positionen von Weber, Simmel, Sombart und Veblen – mit der Debatte um die »unerwünschte Betriebsform« Warenhaus verknüpft.


 

Thomas Lenz (Dr. phil.) arbeitet als »Assistant-chercheur« an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Konsumsoziologie und der (historischen) Bildungsforschung.

Besprochen in: Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 99/4 (2012), Detlef Briesen

Soziologie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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08/2011, 224 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1382-7

Artikel-Nr.: 1382

-1382-7: Lenz, Konsum und Modernisierung

Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne

 

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03/2014, 224 Seiten
ISBN 978-3-8394-1382-1

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