Autoreninterview

... mit Elisabeth Timm

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil es eine kritische Genealogie der Intersektionalität diskutiert. >>>

... mit Elisabeth Timm

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil es eine kritische Genealogie der Intersektionalität diskutiert.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Es öffnet insbesondere durch Beiträge der (Europäischen) Ethnologie und Geschichtswissenschaft den Raum für Methoden, ohne damit die Empirie zu vergittern.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Eine wissenschaftliche und eine politische: Wissenschaftlich geht es um die methodische Operationalisierung theoretischer Konzepte; forschungspolitisch um Fragen der universitären Institutionalisierung der Geschlechterforschung und damit verbundenen Chancen und Verluste.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit SoziologInnen.

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Sabine Hess / Nikola Langreiter / Elisabeth Timm (Hg.)

Intersektionalität revisited

Empirische, theoretische und methodische Erkundungen

»Intersektionalität« (Intersectionality) steht für eine Perspektive, die Geschlechterforschung und feministische Anliegen wieder stärker in den Vordergrund rückt. Einschlägige Lehrbücher regen die Diskussion an und fordern zur Verfeinerung von analytischen Kategorien auf.
Der Band fragt kritisch nach der Genealogie von Intersectionality. Zugleich geht es um die empirisch fundierte Weiterentwicklung einer differenzierten Machtanalyse: Wo weisen die sozialen und kulturellen Komplexitäten über die bisherigen intersektionalen Konzeptionen hinaus? Welche ethnografischen, historischen und sozialwissenschaftlichen Zugänge sind weiterführend?


 
Autorenbild Hess, Sabine;Langreiter, Nikola;Timm, Elisabeth;(Hg.)

Sabine Hess (Dr. phil.) ist Professorin für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen.
Nikola Langreiter (Dr. phil.) ist Universitätsassistentin am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Fach Europäische Ethnologie, an der Universität Innsbruck.
Elisabeth Timm (Dr. rer. soc.) ist Professorin für Kulturanthropologie/Volkskunde am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster.

Homepage:

Barth, Hess
Timm

»Ein fundierter Überblick zur Genese der Intersektionalitätsdebatten, den damit verbundenen Kontroversen sowie Erkenntnis- und Handlungsperspektiven.«
Roswitha Hofmann, WeiberDiwan, 1 (2012)
»[Das Werk] unterscheidet sich von einigen seiner Vorgänger darin, dass es kein rein theoriegeleitetes Unterfangen bleibt, sondern empirisch-analytische Perspektiven anhand einiger Forschungsarbeiten einbringt und damit anschaulicher macht, wie intersektionale Überlegungen methodisch umgesetzt werden können.«
Irene Messinger, Stimme, 82 (2012)
Besprochen in:
querelles-net.de, 13/3 (2012), Sahra Dornick
Soziologische Revue, 36 (2013)

Soziologie, Geschichtswissenschaft, Ethnologie, Europäische Ethnologie, Gender und Postcolonial Studies, Migrationsforschung

Print 29,80 €

11/2011, 280 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1437-4

Artikel-Nr.: 1437

-1437-4: Hess et al. (Hg.), Intersektionalität

Empirische, theoretische und methodische Erkundungen

 

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E-Book 26,99 €

PDF-Download, 1,36 MB
03/2014, 280 Seiten
ISBN 978-3-8394-1437-8

Preise inkl. gesetzlicher MwSt.*

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