Autoreninterview

... mit Martin Seeliger und Katharina Knüttel

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die Zusammenstellung der Fallstudien im Buch stellt eine... >>>
... mit Martin Seeliger und Katharina Knüttel

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Die Zusammenstellung der Fallstudien im Buch stellt eine Integrationsleistung von empirischer Kulturwissenschaft und Ungleichheitssoziologie in der Klammer der Intersektionalitätsforschung dar. Obwohl vermutlich nicht die ganze Welt unser Buch braucht, finden wir das erstmal innovativ und hoffen, dass sich in Forschung und Praxis hierauf weiter aufbauen lässt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Nichts grundsätzlich Neues, dafür aber die weiterführende Integration existierender Forschungszweige mit rotem Theoriefaden. Fachübergreifend aufgestellt und interdisziplinär sind wir sowieso.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Intersektionalität ist ein brandaktuelles Thema und kritische Kultursoziologie ein Klassiker. In der Verbindung dieser beiden Themenkomplexe unter ungleichheitssoziologischen Gesichtspunkten sehen wir ein Desiderat der zeitgenössischen Forschung, dem zwar zunehmend nachgekommen wird, das aber bislang noch als weitgehend uneingelöst betrachtet werden kann.

4. Ihr Buch in einem Satz:
Theoretisch fundierte Fallstudiensammlung zur Bedeutung der Wechselwirkung zwischen sozialen Kategorien bei der semantischen Konstruktion kulturindustrieller Erzeugnisse. <<<


Katharina Knüttel / Martin Seeliger (Hg.)

Intersektionalität und Kulturindustrie

Zum Verhältnis sozialer Kategorien und kultureller Repräsentationen

Wie ist die Beziehung kulturindustrieller Produkte und bestimmter sozialer Kategorien? Welche Gestaltungspotenziale bestehen im Prozess der Kulturaneignung? Haben Markt- und Verwertungslogik Einfluss auf die Darstellung sozialer Kategorien?
Dieses Buch zeigt den Zusammenhang von kulturellen Repräsentationen und der Entstehung, Reproduktion und Transformation sozialer Kategorien wie Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Das Spektrum der interdisziplinären Beiträge umfasst sowohl grundlagentheoretische Perspektiven zu Intersektionalität und Kulturindustrie als auch Analysen und konkrete Fallbeispiele zu populären »Frauen«-Magazinen und Casting-Shows.


 
Autorenbild Knüttel, Katharina;Seeliger, Martin;(Hg.)

Katharina Knüttel (Dipl.-Soz.Wiss.) lehrt an der Sektion sozialwissenschaftliche Methodenlehre und Statistik der Ruhr-Universität Bochum. Weitere Forschungsinteressen sind Sozialtheorie und Gender Studies.
Martin Seeliger ist Promotionsstipendiat am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln.

Homepage:
Seeliger

»Das Buch sei allen empfohlen, die einen Einstieg in das kulturwissenschaftliche Feld intersektionaler Fragestellungen suchen.«
Heike Mauer, H-Soz-u-Kult, 27.10.2011

Gender Studies, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Soziologie

Print 29,80 €

03/2011, 288 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1494-7

Artikel-Nr.: 1494

-1494-7: Knüttel/Seeliger (Hg.), Intersektionalität

Zum Verhältnis sozialer Kategorien und kultureller Repräsentationen

 

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E-Book 26,99 €

PDF-Download, 0,98 MB
03/2014, 288 Seiten
ISBN 978-3-8394-1494-1

Preise inkl. gesetzlicher MwSt.*

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