Interview

... mit Ursula Hennigfeld

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Sie erfahren, welchen Blick aktuelle französischsprachige Literatur auf... >>>
... mit Ursula Hennigfeld

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Sie erfahren, welchen Blick aktuelle französischsprachige Literatur auf außereuropäische Metropolen und aktuelle Krisenherde der Welt wirft.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch eröffnet neue Perspektiven auf das spannungsreiche Verhältnis zwischen europäischen und außereuropäischen Metropolen. Die Aufsätze stellen Romane vor, in denen es um Globalisierung, Migration, soziale Ungleichheit und neue Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben geht.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Das Thema knüpft an aktuelle Forschungsdebatten im Bereich der Postcolonial Studies und Urban Studies an. Neu ist die Zusammenführung von Metropolenforschung und aktueller französischsprachiger Literatur, die dieser Band leistet.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Saskia Sassen, die zur Soziologie der Globalisierung gearbeitet und den Terminus der ›global cities‹ geprägt hat.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Das Buch präsentiert aktuelle französischsprachige Literatur, die um Themen wie Globalisierung, Gewalt und Migration in außereuropäischen Metropolen und urbanen Grenzräumen kreist. <<<


Ursula Hennigfeld (Hg.)

Nicht nur Paris

Metropolitane und urbane Räume in der französischsprachigen Literatur der Gegenwart

Auch wenn Paris nach wie vor Zentrum des Literaturbetriebs und (Exil-)Wohnsitz vieler Autoren ist, nehmen französischsprachige Romane und Filme im 21. Jahrhundert auch andere, außereuropäische Metropolen und urbane Grenzräume in den Blick. Globalisierung, Gewalt und Migration sind dabei die zentralen Themen. Die Beiträge in diesem Band untersuchen solche metropolitanen und urbanen Räume als Orte neuer und dynamischer Konfrontationen.


 

Ursula Hennigfeld (Jun.-Prof. Dr. phil.) lehrt Romanische Philologie an der Universität Freiburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Romanische Literaturen des 16./17. Jahrhunderts, Terror-Diskurse im 21. Jahrhundert sowie romanistische Kultur- und Medienwissenschaft.

Homepage:
Ursula Hennigfeld: Uni Freiburg

»Der Band [bietet] einen sehr guten Einblick in jüngere Tendenzen der innovativen französischsprachigen Großstadtliteratur jenseits zentralistischer Blickverengungen auf die Metropole Paris.«
Patrick Eser, Romanische Forschungen, 127 (2015)
»Die Fallstudien [...] greifen in gewinnbringender Weise theoretische Raumkonzepte auf und bieten spannende Erkenntnisse im Kontext von Globalisierung und Postkolonialismus.«
Myriam Geiser, Gilzmer et al. (Hg.), 50 Jahre Elysée-Vertrag, 12 (2014)
Besprochen in:

Baunetzwoche, 296 (2012), Myrta Köhler

Romanistik, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Filmwissenschaft, Soziologie, Philosophie

Print 29,80 €

08/2012, 260 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-1750-4

Artikel-Nr.: 1750

-1750-4: Hennigfeld (Hg.), Nicht nur Paris

Metropolitane und urbane Räume in der französischsprachigen Literatur der Gegenwart

 

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E-Book 26,99 €

PDF-Download, 2,99 MB
03/2014, 260 Seiten
ISBN 978-3-8394-1750-8

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