Ute Kalender

Körper von Wert

Eine kritische Analyse der bioethischen Diskurse über die Stammzellforschung

Die Stammzellforschung mobilisiert Begehren aller Art – ob als therapeutisches Versprechen oder als nationale Zukunftsökonomie. Doch welche materielle Praxis steht hinter dieser Forschungsrichtung?
Ute Kalender bindet die Diskussion um Stammzellforschung an ihre unhintergehbare Bedingung zurück: an den geschlechtlichen und zugleich immer reproduktiven Körper. Ihre detaillierte Studie fragt kritisch, wie das Thema Inwertsetzung des reproduktiven Geschlechterkörpers in der Bioethik verhandelt wird.
Kalenders gesellschaftswissenschaftlicher Ansatz, der zentrale Ideen der Queer, Crip und Gender Studies zum Thema Reproduktion kritisch-produktiv gegeneinander wendet, schließt zudem eine Lücke in der Debatte um Intersektionalität.


 

Ute Kalender (Dr.) ist Post-Doc in einem transnationalen Forschungsprojekt zur Kritik von Biological Citizenship aus Genderperspektive. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Biokapitalismus, reproduktive Subjektivierung und Biowert sowie Queer-Crip theory.

»Statt der auf verschiedenen Ebenen affirmativen Bioethik schlägt die Autorin ein Zusammendenken feministischer, queerer und Disability-Perspektiven als Kritik an der Verwertung des reproduktiven Körpers vor. Für diese vielversprechende Alternative zur herkömmlichen Bioethik hat Kalender mit ihrer Untersuchung eine solide und interessant zu lesende Grundlage gelegt.«
Kirsten Achtelik, Konkret, 8 (2012)
Besprochen in:

Gen-ethischer Informationsdienst, 210 (2012)

Gender Studies, Disability Studies, Queer Studies, Feministische Medizinethik, Soziologie

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12/2011, 446 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1825-9

Artikel-Nr.: 1825

-1825-9: Kalender, Körper von Wert

Eine kritische Analyse der bioethischen Diskurse über die Stammzellforschung

 

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03/2014, 446 Seiten
ISBN 978-3-8394-1825-3

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