Michaela Holdenried / Weertje Willms (Hg.)

Die interkulturelle Familie

Literatur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven
(in Zusammenarbeit mit Stefan Hermes)

Der Wandel traditioneller Familienstrukturen ist seit längerem Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten. Daher überrascht es, dass interkulturelle Familienkonstellationen, wie sie für (post-)moderne Migrationsgesellschaften keineswegs untypisch sind, bislang nicht systematisch untersucht wurden.
Hier setzt der Band an: Im Rekurs auf Aspekte literaturwissenschaftlicher, soziologischer und psychologischer Theoriebildung werden die Wechselwirkungen von kultureller Differenz und familiären Beziehungen erschlossen sowie vielfältige Formen ihrer ästhetischen Inszenierung in Gegenwart und Vergangenheit beleuchtet.


 

Michaela Holdenried (Prof. Dr.) lehrt Neuere Deutsche Literatur und Interkulturelle Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Interkulturalität, Autobiographik, Reiseliteratur und Alterität im europäischen und außereuropäischen Kontext, Literaturgeschichte bis zur Gegenwart, Methodenprobleme der Literaturwissenschaft sowie postmoderne Autorschaft.
Weertje Willms (PD Dr.) lehrt Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Interkulturalität und Identität, Gender Studies, Literatur und Psychologie sowie deutsch-russische Literatur- und Kulturbeziehungen.

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»Dieser Band [bildet] einen gelungenen Entwurf des ersten Versuches, interkulturelle Familienkonstellationen in einer immer stärker transkulturell denkenden und interkulturell handelnden Gesellschaft zu diskutieren. Der Aufsatzsammlung wünsche ich eine große Verbreitung mit einer fundierten und vor allem weiterführenden Kritik.«
Hamid Reza Yousefi, Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien, 19/1 (2013)
»Der vorliegende Band ist eine längst fällige wissenschaftliche Reaktion auf die gesellschaftliche und politische Debatte der letzten Jahre zu Migration in Deutschland und ist sowohl literarisch Interessierten als auch allen, die sich über das Thema ›Familie‹ in der heutigen Gesellschaft informieren möchten, als eine inspirierende Lektüre empfohlen.«
Natalia Shchyhlevska, Fachbuchjournal, 3 (2013)
»Dieser interessante Band stellt einen bislang wenig beachteten Aspekt in den Mittelpunkt: interkulturelle Familienkonstellationen.«
Thomas Bernhard, www.lehrerbibliothek.de, 25.07.2012
Besprochen in:

www.via-bund.de, 4 (2012)
BZgA_Infodienst Migration, 3 (2012)
terra cognita, 21 (2012)
IDA-NRW, 18/3 (2012)
Freiburger Literaturpsychologische Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse, 33 (2014), Thomas Wortmann
GERMANISTIK, 55/1-2 (2014)

Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Soziologie, Psychologie

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04/2012, 276 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-1880-8

Artikel-Nr.: 1880

-1880-8: Holdenried/Willms (Hg.), Die interkult.

Literatur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven
(in Zusammenarbeit mit Stefan Hermes)

 

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03/2014, 276 Seiten
ISBN 978-3-8394-1880-2

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