Das halbwegs Soziale

Eine Kritik der Vernetzungskultur
(übersetzt aus dem Englischen von Andreas Kallfelz)

Während die meisten Facebook-User noch mit Freund-Werden, »Liken« und Kommentieren beschäftigt sind, ist es an der Zeit, auch die Konsequenzen unserer informationsübersättigten Lebensweise zu betrachten. Warum machen wir so fleißig bei den sozialen Netzwerken mit? Und wie hängt unsere Fixierung auf Identität und Selbstmanagement mit der Fragmentierung und Datenflut in der Online-Kultur zusammen?

Mit seinen Studien zu Suchmaschinen, Online-Videos, Blogging, digitalem Radio, Medienaktivismus und WikiLeaks dringt Lovink in neue Theoriefelder vor und formuliert eine klare Botschaft: Wir müssen unsere kritischen Fähigkeiten nutzen und auf das technologische Design und Arbeitsfeld Einfluss nehmen, sonst werden wir in der digitalen Wolke verschwinden.

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2012-09-20, 240 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1957-7

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Geert Lovink

Geert Lovink, Hochschule von Amsterdam, Niederlande/European Graduate School, Schweiz

»Geert Lovinks Monographie [...] bietet Zugang zu einer desillusionierten Netzkritik, welche sich jenseits der ewiggleichen kulturpessimistischen und angsterfüllten Klagen über medienbedingte Transformationen der Kultur bewegt.«
Petra Missomelius, MEDIENwissenschaft, 5 (2013)
»Wie [...] müssen Instrumente beschaffen sein, die aufmerksames Denken und Auseinandersetzung fördern? Wie kann die Masse der Beiträge zu politischem Einfluss werden? Wann schlägt Onlinevernetzung in politische Aktivitäten um? Lovinks Buch ist eine Aufforderung, diese Fragen weiter zu diskutieren.«
Jan Ole Arps, ak – analyse & kritik, 579/1 (2013)
»›Das halbwegs Soziale‹ untersucht verschiedenste Teilbereiche neuer Netzkultur weit jenseits des Abfeierns in einerseits prägnanten Essays und einer Grundstimmung der Kritik, deren Notwendigkeit einleuchtet.«
DE|BUG, 12 (2012)
»Der holländische Medientheoretiker Geert Lovink reitet mit seinen Studien, Analysen und Berichten zur Vernetzungseuphorie zwar auch einige Attacken; es geht ihm aber nicht darum, das Internet zu verdammen oder gar abschaffen zu wollen. Vielmehr zeigt er die Konsequenzen auf, die entstehen, wenn wir das www nur nutzen, ohne hinter die Kulissen zu schauen, also Tun vor Denken stellen.«
Jos Schnurer, www.socialnet.de, 28.11.2012
»Lovinks Kritik ist deutlich. Aber sie ist mit Bedacht formuliert.«
Stefan Schulz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2012
»Lovinks Kritik ist deutlich. Aber sie ist mit Bedacht formuliert.«
Stefan Schulz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2012
Besprochen in:
ZEITpresse, 3 (2012)
WDR 3 Gutenbergs Welt, 16.09.2012, Ulrike Westhoff
www.scoop.it, 26.09.2012, Andreas König
www.fluter.de, 21.11.2012, Krystian Woznicki
Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 08.01.2013, Philipp Albers
taz, 12./13.01.2013, Felix Ekardt
GMK-Newsletter, 1 (2013)
IT, 12/1 (2013)
c't, 2 (2013)
www.satt.org, 2 (2013), Jörg Auberg
http://blogs.tageswoche.ch, 26.03.2013, Roberto Simanowski
iX, 5 (2013), Henning Behme
Computer und Arbeit, 7-8 (2013)
Autor_in(nen)
Geert Lovink
weitere Beitragende
Übersetzt aus dem Englischen von Andreas Kallfelz.
Buchtitel
Das halbwegs Soziale Eine Kritik der Vernetzungskultur
(übersetzt aus dem Englischen von Andreas Kallfelz)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
240
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1957-7
DOI
10.14361/transcript.9783839419571
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000 SOC041000
THEMA-Code
JBCT1
Erscheinungsdatum
2012-09-20
Auflage
1
Themen
Medien, Zeitdiagnose, Internet
Adressaten
Medienwissenschaften, Kulturwissenschaft, Soziologie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Internet, Soziale Netzwerke, Web 2.0, Kultur, Politik, Medien, Social Media, Medientheorie, Medienwissenschaft

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