Annette Gilbert (Hg.)

Wiederaufgelegt

Zur Appropriation von Texten und Büchern in Büchern

Was Jorge Luis Borges 1939 in »Pierre Menard, Autor des Quijote« noch imaginierte, ist inzwischen aus der Literatur nicht mehr wegzudenken: Seit den 1950er Jahren, insbesondere aber im letzten Jahrzehnt, entstehen Bücher, für die keine neuen Texte mehr produziert, sondern bereits existierende Texte oder gar ganze Bücher wiederaufgelegt werden. Traditionelle Kategorien wie »Original« und »Autorschaft« werden dabei in Frage gestellt.
Dieser Sammelband will das Phänomen der Appropriation von Texten und Büchern in Büchern erstmals erfassen und einen Überblick über seine Bandbreite in historischer, systematischer und komparatistischer Sicht geben.


 

Annette Gilbert (Dr. phil.) ist Literaturwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind experimentelle Schreibweisen, Künstlerbücher, Konzeptkunst und InterArt Studies.

Besprochen in:

KulturPoetik, 13/1 (2013)
Arcadia, 48/1 (2013), Matthias Hennig

Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Kunstphilosophie, Buchwissenschaft, Ästhetik

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07/2012, 426 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-1991-1

Artikel-Nr.: 1991

-1991-1: Gilbert (Hg.), Wiederaufgelegt

Zur Appropriation von Texten und Büchern in Büchern

 

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03/2014, 426 Seiten
ISBN 978-3-8394-1991-5

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