Andreas Franzmann

Die Disziplin der Neugierde

Zum professionalisierten Habitus in den Erfahrungswissenschaften

Wie funktioniert die professionsethische Selbstkontrolle in den Wissenschaften? Anhand von Interviews mit Naturwissenschaftlern untersucht Andreas Franzmann die Haltung, mit der Forscher sich in ein Unbekanntes vorwagen, und gewinnt dabei ein Bild ihres professionalisierten Habitus.
Es zeigt sich: Forschung ist ein Prozess der Krisenbewältigung, der sich ständig zwischen Neuem und Routine, Durchbruch und Alltag, Neugierde und Disziplin bewegen muss. Der Detailreichtum der Analyse erschließt ein lebendiges Bild dieser Spannungspole, zeigt biographische Antriebe auf und führt in aktuelle Forschungsfragen der Fächer ein.


 

Andreas Franzmann (PD Dr. habil.) lehrt Soziologie an den Universitäten Bielefeld und Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Wissenschaftssoziologie und die Professionsforschung.

»Das Werk ist gut lesbar und – auch aufgrund der anschaulichen Sprache gut nachvollziehbar.«
www.lehrerbibliothek.de, 18.03.2013
»Die Einsichten in die Wissenschaft als Profession sind [...] besonders empfehlenswert für ProfessionsforscherInnen und anregend für WissenschaftssoziologInnen.«
Axel Philipps, Forum: Qaualitative Sozialforschung, 14/1 (2013)
Besprochen in:

Soziologische Revue, 37 (2014), Jochen Gläser

Soziologie, Science and Technology Studies, Philosophie

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08/2012, 640 Seiten, kart., farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-2073-3

Artikel-Nr.: 2073

-2073-3: Franzmann, Die Disziplin der Neugierde

Zum professionalisierten Habitus in den Erfahrungswissenschaften

 

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03/2014, 640 Seiten
ISBN 978-3-8394-2073-7

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