Kerstin Schankweiler

Die Mobilisierung der Dinge

Ortsspezifik und Kulturtransfer in den Installationen von Georges Adéagbo

Georges Adéagbo zählt zu den bekanntesten Gegenwartskünstlern Afrikas. Seine ästhetische Praxis zwischen Kulturtransfer und Ortsspezifik setzt eine Auflösung kolonialkultureller Hierarchien zwischen Afrika und Europa in Gang, ohne Differenz zu nivellieren. Sie besitzt Modellcharakter für den Umgang mit Alterität jenseits von Exotismus oder Universalismus und eignet sich deshalb besonders gut dazu, Paradoxien des globalen Kunstsystems aufzuzeigen.
Angesichts der eurozentristischen Rezeption von Kunst aus Afrika dient Adéagbos Arbeitsweise in diesem Band als Ausgangspunkt für ebenso systematische wie fruchtbare Überlegungen zu einer transkulturellen Kunstgeschichtsschreibung.


 

Kerstin Schankweiler (Dr. phil.) lehrt am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin in der Abteilung für die Kunst Afrikas.

Kunstwissenschaft und -geschichte, Ethnologie/Kulturanthropologie, Afrikawissenschaften, Postcolonial und Gender Studies, Kulturwissenschaften sowie die kunstinteressierte Öffentlichkeit

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12/2012, 328 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-2090-0

Artikel-Nr.: 2090

-2090-0: Schankweiler, Die Mobilisierung

Ortsspezifik und Kulturtransfer in den Installationen von Georges Adéagbo

 

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03/2014, 328 Seiten
ISBN 978-3-8394-2090-4

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