Michael Andreas / Natascha Frankenberg (Hg.)

Im Netz der Eindeutigkeiten

Unbestimmte Figuren und die Irritation von Identität

Was meint der Begriff der »Identität« heute noch? Subjekte, die beschreibbar, erfassbar, verortbar gemacht werden, liefern davon eine Idee: Identität benennt etwa eine Fixierung nach Geschlecht, Hautfarbe, Physiognomie oder auch Staatszugehörigkeit. Dabei liefern gerade Figuren, die gängige Festlegungen von Identität unterlaufen und irritieren, eine eindrucksvolle Schnittmenge kultur- und geisteswissenschaftlicher Debatten der letzten hundert Jahre. Der Band stellt Figuren mehrfacher Identität und Formen der Irritation in den Mittelpunkt und befragt sie – nach ihrer Funktion in einem Netz der Eindeutigkeiten aus Begriffen und Zuschreibungen.


 

Michael Andreas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.
Natascha Frankenberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Helene-Lange-Kolleg »Queer Studies und Intermedialität: Kunst – Musik – Medienkultur« der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Die Herausgeber/-innen forschen u.a. in den Bereichen Postcolonial Studies, Gender Studies & Queer Theory sowie Identitätspolitiken.

Besprochen in:

Das Argument, 306 (2014), Daniel Sanin

Medienwissenschaft, Filmwissenschaft, Queer Theory, Postcolonial Studies, Wissenschaftsgeschichte, Philosophie

Print 32,80 €

07/2013, 324 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2196-9

Artikel-Nr.: 2196

-2196-9: Andreas/Frankenb. (Hg.), Im Netz

Unbestimmte Figuren und die Irritation von Identität

 

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E-Book 31,99 €

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03/2014, 324 Seiten
ISBN 978-3-8394-2196-3

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