Autoreninterview

... mit den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Der Mensch lebt in Beziehungen, der Mensch ist ein Tier: Wie wir mit Tieren umgehen, sagt... >>>
... mit den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Der Mensch lebt in Beziehungen, der Mensch ist ein Tier: Wie wir mit Tieren umgehen, sagt unheimlich viel über unsere Gesellschaft.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Unser Buch möchte sich nicht nur einem spezialisierten Fachpublikum widmen, sondern der breiten Öffentlichkeit. Damit möchten wir dazu beitragen, dass Tiere in der Forschung nicht mehr als ›Objekte‹ oder ›Opfer‹, sondern als Individuen verstanden werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die interdisziplinäre Erforschung gesellschaftlicher Mensch-Tier-Verhältnisse erfährt in der deutschsprachigen Debatte einen Boom. Mit diesem Buch möchten wir dazu beitragen, dieses faszinierende Forschungsfeld weiter bekannt zu machen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit jedermann, weil jede(r) davon betroffen ist.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Mensch-Tier-Beziehungen sind längst nicht mehr eine rein akademische Beschäftigung, sondern betreffen unseren Alltag in vielerlei Hinsicht. <<<


Arianna Ferrari / Klaus Petrus (Hg.)

Lexikon der Mensch-Tier-Beziehungen

Unsere Beziehung zu den »anderen« Tieren gewinnt nicht bloß mehr und mehr an gesellschaftlicher Bedeutung, sie ist auch für die Wissenschaften wieder zum Thema geworden.
Mit diesem Band widmet sich zum ersten Mal ein Lexikon umfassend den Mensch-Tier-Beziehungen. Im Gegensatz zu traditionellen Einführungen in die Tierethik beschränkt sich das groß angelegte Werk aber nicht auf moralphilosophische Themen, sondern beleuchtet die Mensch-Tier-Beziehungen u.a. auch aus historischer, soziologischer, ethologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive.


 

Arianna Ferrari (Dr. phil.) ist Leiterin des Forschungsbereichs Innovationsprozesse und Technikfolgen und wissenschaftliche Mitarbeiterin am
ITAS (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse) am Karlsruhe Institut für Technologie.
Klaus Petrus (PD Dr. phil.) ist Publizist und Mitbegründer des Büros für Mensch-Tier-Beziehungen (METIBE) in Bern.

»Auf der Grundlage eines avancierten Theoriedesigns im Bereich der animal studies [...] erhält der Nutzer [...] einen sehr guten Einblick in alle wesentlichen Bereiche des Themas.
Es [ist] eine Stärke des Lexikons, dass die jeweiligen Begriffe übersichtlich entfaltet und kontextualisiert, kontroverse Diskussionen nachvollziehbar dargestellt und bewertet werden.«
Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), 3 (2016)
»Dieses Lexikon sollte in keiner Bibliothek und in keiner Schule fehlen.«
Kochen ohne Knochen, 1 (2016)
»Ein wertvolles Buch, hilfreich für alle, die sich mit Tierrechtsthemen tiefer befassen.«
anima, 31/4 (2016)
Besprochen in:

http://www.fellbeisser.net, 06.10.2015, Volker Wöhl
greenpeace magazin, 3-4 (2016)
Offene Spielräume, 1 (2016)
Kunstbulletin, 4 (2016)
Mensch&Tier, 1 (2016)
Stiftung Bündnis Mensch & Tier, 4 (2016)

Soziologie, Politikwissenschaften, Kulturwissenschaften, Tiermedizin, Biologie, Rechtswissenschaften, Psychologie, Theologie, Ethologie, Philosophie sowie die interessierte Öffentlichkeit

Print 29,99 €

10/2015, 482 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2232-4

Artikel-Nr.: 2232

-2232-4: Ferrari/Petrus (Hg.), Lexikon Mensch-Tier-B.

 

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PDF-Download, 8,00 MB
09/2015, 482 Seiten
ISBN 978-3-8394-2232-8

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