Reinigungsarbeit

Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2013

Die Moderne lässt sich durch Praktiken der Übersetzung und Reinigung definieren – dieses Diktum Bruno Latours ist Ausgangspunkt des Heftes 1/2013 der Zeitschrift für Kulturwissenschaften. Insbesondere die Trennung zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren hat in den letzten Jahren zu einer Konjunktur von Studien geführt, die die soziotechnischen Hybride fokussieren und damit implizit die Seite der Übersetzung betonen. Die Beiträge akzentuieren dagegen die Praktiken der Trennung und untersuchen die epistemologischen Konzeptualisierungen – aber auch die historischen Verlaufsformen –, die Reinigungsarbeiten in den Kulturwissenschaften jeweils angenommen haben.

Inhalt

  1. Titelei

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Editorial

    Seiten 7 - 8
  4. Vorwort

    Seiten 9 - 14
  5. Bereinigte Arbeit. Eine Vorgeschichte der Autonomieästhetik bei John Locke

    Seiten 15 - 22
  6. Heteronomieästhetik der Moderne. Eine Skizze

    Seiten 23 - 36
  7. Reine und unreine Literatur(-wissenschaft) nach Roger Caillois

    Seiten 37 - 52
  8. »rein und anfangsfähig«: Stifters Reinigungsarbeiter (Narrenburg und Die Mappe meines Urgroßvaters)

    Seiten 53 - 64
  9. Somnambulismus als Medium der Vergesellschaftung. Mesmeristisch beeinflusste Auffassungen des Sozialen vom 18. zum späten 19. Jahrhundert

    Seiten 65 - 80
  10. Die Erziehung der Medien. Reinigungsarbeiten am Spiritismus bei Albert von Schrenck-Notzing

    Seiten 81 - 94
  11. Koloniale Reinigungsarbeit

    Seiten 95 - 108
  12. The Southerner Strikes Back. Nietzsche, Rohde und die Anfänge der Süditalienethnographie Ernesto de Martinos

    Seiten 109 - 120
  13. Mediengewalt und rituelle Reinigung. Zur Katharsis-Hypothese

    Seiten 121 - 132
  14. Verunreinigungsarbeit. Ãœber den Netzwerkbegriff der Akteur-Netzwerk-Theorie

    Seiten 133 - 144
  15. Ãœbung an Weltbildern. Bruno Latours Diagramm der Modernisierungstheorien

    Seiten 145 - 166
  16. Intrakulturelle Variationen unterscheiden sich nicht selten weder der Art noch dem Grad nach von interkulturellen Variationen

    Seiten 167 - 176
  17. Kulturen sind keine Flüsse oder Landschaften, sondern Systeme

    Seiten 177 - 182
  18. Kommentar

    Seiten 182 - 184
  19. Intrakulturelle versus interkulturelle Differenzen oder die Aufgabe des Kulturbegriffs

    Seiten 185 - 190
  20. Kommentar

    Seiten 190 - 195
  21. Gegenantwort

    Seiten 196 - 204
  22. Autorinnen und Autoren

    Seiten 205 - 206
  23. Seiten 207 - 216
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2013-07-02, 216 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2353-6

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Nacim Ghanbari

Nacim Ghanbari, Universität Siegen, Deutschland

Marcus Hahn

Marcus Hahn, Universität Gent, Belgien

»Die elf Aufsätze zur Latourschen Modernetheorie, ihrer Anwendung in literatur- oder medienhistorischen Kontexten und ihrer Eignung als Medienmoderneforschungs-Paradigma sind [...] zu empfehlen. Zumindest sind sie es für diejenigen, die es [...] im Durchgang von Locke bis Latour gerne breit gespannt und vor allem experimentell wollen.«
Bruno Arich-Gerz, http://culturmag.de, 11.12.2013
Autor_in(nen)
Nacim Ghanbari / Marcus Hahn (Hg.)
Buchtitel
Reinigungsarbeit Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2013
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
216
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2353-6
DOI
Warengruppe
3510
BIC-Code
JFC JFD HP
BISAC-Code
SOC022000 SOC052000 PHI034000
THEMA-Code
JBCC JBCT QD
Erscheinungsdatum
2013-07-02
Auflage
1
Themen
Kultur, Medien, Wissenschaft
Adressaten
Kulturwissenschaften, Medienwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte, Literaturwissenschaft, Soziologie
Schlagworte
Wissenschaft, Epistemologie, Kulturwissenschaften, Methodologie, Moderne, Latour, Kultur, Medien, Kulturtheorie, Medientheorie, Kulturphilosophie, Wissenschaftsphilosophie, Kulturwissenschaft, Zeitschrift

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