O-Ton:
L.I.S.A. - Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung
Eutopia

Auszeichnung:
Matthias N. Lorenz hat 2009 den Karl Peter Grotemeyer-Preis für gute Lehre der Universität Bielefeld bekommen

Aus dem Medienecho

»Vorzüglich gelungen. Der Grund liegt in der hohen Qualität der 170 Einträge, vor allem aber in der Systematik des Lexikons.«
Klaus Holz, DIE ZEIT, 21.08.2008 zur 1. Auflage


Torben Fischer / Matthias N. Lorenz (Hg.)

Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« in Deutschland

Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945
(3., überarbeitete und erweiterte Auflage)

In seinem interdisziplinären Zugriff konkurrenzlos, in seiner diskursgeschichtlichen Anlage ein Nachschlagewerk völlig neuen Typs: Das Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« präsentiert erstmals die politischen und künstlerischen, juristischen und gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Auseinandersetzungen mit der NS-Vergangenheit.
Die kritische Aufarbeitung der zentralen Ereignisse und Debatten des BRD-Erinnerungsdiskurses mündet so zugleich in eine aufschlussreiche Kulturgeschichte deutscher Befindlichkeiten nach dem Holocaust.
Für die 3. Auflage wurde das Lexikon erstmals gründlich überarbeitet. Neue Artikel beschäftigen sich etwa mit der Debatte um Grass' Waffen-SS-Mitgliedschaft, der NSU-Mordserie oder der Erinnerungskultur in den Neuen Medien.
Mit einem Vorwort von Micha Brumlik.


 

Torben Fischer ist Geschäftsführer der Fakultät Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg.
Matthias N. Lorenz ist Professor für Gegenwartsliteratur an der Universität Bern.

»Ein umfassendes Kompendium zeitgeschichtlicher Information, das dem zeitgeschichtlich interessierten Nutzer zweifellos gute Dienste leisten kann.«
Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), 12 (2017)
»Das Werk [kann] über den Wert eines Lexikons hinaus zu einem zeitweiligen Lesebuch werden und dabei die Leserschaft hervorragend über sein Thema informieren.«
Johannes Chwalek, informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, 85 (2017)
»Insgesamt bietet dieses Lexikon [...] einen vorzüglichen Überblick über einschlägige Debatten zur Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus.
Alle Beiträge eignen sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht.«
Historische Sozialkunde, 3 (2016)
O-Ton: »Es geht um die Frage, wer die Deutschen heute sind oder sein wollen« – Matthias lorenz und Torben fischer im Gespräch bei L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung am 03.08.2016.
http://bit.ly/2xw2ONQ
»Eine beeindruckende Bandbreite [...], die von politischen Debatten über rechtliche Auseinandersetzungen bis hin zu literarischen Verarbeitungen und Forschungskontroversen reicht.«
Martin Munke, Portal für Politikwissenschaft, 12.05.2016
»Nicht zuletzt dank des klaren Aufbaus, sorgfältig ausgewählter weiterführender Literaturangaben zu jedem Eintrag und eines hilfreichen Personenregisters, das einen schnellen Zugriff ermöglicht, hat sich das Lexikon zu einem wichtigem Hilfsmittel und Nachschlagewerk entwickelt. Die aktuelle Ausgabe enthält zudem eine umfangreiche Auswahlbibliographie.«
Torsten Mergen, www.literaturkritik.de, 2 (2016)
»Konkurrenzloses Lexikon; es bietet sachliche Information in hoher Qualität für Schule, Studium und politische Bildung. Austausch der Vorauflagen empfohlen.«
ekz-Informationsdienst, 50 (2015)
»Ein Lexikon, das auch für den schulischen (Geschichts-)Unterricht von erheblicher Relevanz sein dürfte!«
Dieter Bach, www.lehrerbibliothek.de, 02.12.2015
»Die leicht zu lesenden Texte [sind] gute Einführungen zu zahlreichen zeitgeschichtlichen Kontroversen.«
Stefan Jordan, ZfG, 57/12 (2009)
»[Ein] informative[s] Kompendium, das in keiner Bibliothek fehlen sollte.«
Peter Langemeyer, Germanistik, 50/3-4 (2009)
»[Es ist] den Herausgebern gelungen, die zentralen Diskussionen fokussiert wiederzugeben und in den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen, die mediale Debatte und die Bedeutung des Ereignisses oder Kunstwerkes für die Gegenwart aufzuzeigen.«
testcard, 18 (2009)
»Die knappen Texte des Bandes [werfen] kritische Blicke auf die spezifische ›Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945‹ – eine geschichtspolitische Entwicklung, die noch lange nicht zuende ist, aber eines solchen bilanzierenden Überblicks dringend bedurfte.«
Jan Süselbeck, www.literaturkritik.de, 05.05.2009
»[Der Band] ist zum ausgezeichneten Kompendium geraten, an dem niemand wird künftig vorbeikommen können, der sich der deutschen Auseinandersetzung mit dem von Deutschland im 20. Jahrhundert Verbrochenen stellen möchte.«
Moshe Zuckermann, IASL online, 4 (2009)
»[Das Lexikon ist] zu empfehlen, als kritisches Nachschlagewerk oder auch einfach nur zum gelegentlichen Herumblättern.«
Cornelia Siebeck, analyse & kritik, 16.01.2009
»[Das Lexikon gibt] dem Filmhistoriker ein nützliches und zuverlässiges Nachschlagewerk an die Hand, das schnell, kompakt und zuverlässig sowohl über die großen Streitthemen als auch über die vielen kleineren und längst vergessenen Debatten informiert.«
Jeanpaul Goergen, Filmblatt, 38 (2008)
»Herausgeber und Autoren haben ein exzellentes Kompendium der Vergangenheitsbewältigung erarbeitet, das man nicht nur als Nachschlagewerk nutzen, sondern auch als eine Art Gesamtdarstellung von vorne bis hinten mit großem Gewinn durchlesen kann.«
Helmut König, H-Soz-u-Kult, 19.10.2008; Clio-online, 19.10.2008
»Das Buch ist [...] nicht nur für alle Historiker wichtig, sondern es gehört in das Arbeitsregal jedes politischen Journalisten in Deutschland und auch in die Geschichtsabteilungen aller öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken.«
www.amazon.de, 23.09.2008
»Vorzüglich gelungen. Der Grund liegt in der hohen Qualität der 170 Einträge, vor allem aber in der Systematik des Lexikons.«
Klaus Holz, DIE ZEIT, 21.08.2008
»Die Bundesrepublik blickt auf eine lange Geschichte der Aufarbeitung des Nationalsozialismus zurück. Diese nun etwa 60 Jahre währende ›Vergangenheitspolitik‹ [...], aus der viele unterschiedliche, von politischen Interessen und gesellschaftlichem Wandel bestimmte Diskussionen entstanden, versucht dieses Lexikon in seiner Gesamtheit darzustellen. Dieser Versuch gelingt glänzend.
Informiert wird sachlich, alle Diskurspartner berücksichtigend; aktuelle Literaturangaben; sehr gutes Register. Exzellente Diskursgeschichte des Nationalsozialismus, für Schule, Studium, politische Bildung und alle historisch Interessierten.«
Dankert, ekz-Informationsdienst, 4 (2008)
»Von substantieller Bewältigung der Vergangenheit – Stichwort Schlussstrich – kann noch längst keine Rede sein, doch wer immer sich daran abrackern will, hat [...] an Torben Fischers und Matthias N. Lorenz' ›Lexikon der Vergangenheitsbewältigung‹ ein zuverlässiges und, soweit bei so einem Sujet möglich, locker lesbares Vademecum.«
Hermann Unterstöger, Süddeutsche Zeitung, 11.03.2008
Besprochen in:
Svenska Dagbladet, www.svd.se, 05.12.2008
Zeitschrift für Genozidforschung, 9/1 (2008), Jens Kroh
Neue Zürcher Zeitung, 27.01.2008, Martin Ebner
www.freie-radios.net, 13.04.2008, Olaf Berg
SWR2 Buchkritik, 10.04.2008, Rudolf Walther
Tijdschrift voor Geschiedenis, 122/3 (2009)
universitas, 4 (2008), Behindertenpädagogik, 3 (2009), Joachim Koch
Sezession, 26 (2008), Fritz Keilbar
DZOK-Mitteilungen, 50 (2008)
IASL online, 4 (2009), Moshe Zuckermann
Studien zur Deutschkunde, 61 (2009), Tomasz G. Pszczólkowski
Jahrbuch für Politik und Geschichte, 1 (2010), Wolfgang Bergem
Einsicht, 5 (2011), Wolfgang Kraushaar/Markus Nesselrodt
Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 62/7-8 (2011)
Gen-ethischer Informationsdienst, 238 (2016)
Auskunft, 36/2 (2016), Rainer Hering

Geschichte, Kulturwissenschaft, Politologie, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft sowie Geschichtsunterricht und -vermittlung

Print 34,99 €

10/2015, 494 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2366-6

Artikel-Nr.: 2366

-2366-6: Fischer/Lorenz (Hg.), Lexikon 3. Aufl.

Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945
(3., überarbeitete und erweiterte Auflage)

 

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10/2015, 494 Seiten
ISBN 978-3-8394-2366-0

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