Christian Hißnauer / Stefan Scherer / Claudia Stockinger (Hg.)

Zwischen Serie und Werk

Fernseh- und Gesellschaftsgeschichte im »Tatort«

Trotz einiger Studien zum »Tatort« gibt es bislang kaum übergreifende Analysen, die auf der Gesamtheit der Produktion seit 1970 basieren.
Dieser Band untersucht die traditionsreiche ARD-Krimireihe als (Kunst-)Werk im Verhältnis zu seiner seriellen Struktur. Er verbindet eine mentalitätsgeschichtliche Argumentation mit fernsehgeschichtlichen und -praktischen Aspekten und verknüpft die Ansprüche des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mit den Fragen nach filmischen Qualitäten. Die Beiträge zielen damit auf die genauere Reflexion der spezifischen Medialität und der ästhetischen Mittel der Reihe.


 

Christian Hißnauer (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der DFG-Forschergruppe »Ästhetik und Praxis populärer Serialität« an der Universität Göttingen.
Stefan Scherer (Dr. phil.) ist apl. Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie.
Claudia Stockinger (Dr. phil.) ist Professorin für Neuere deutsche Literatur und Mediengeschichte an der Universität Göttingen.

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»An der in diesen Büchern gelieferten Datenfülle werden zukünftige Tatort-Forscherinnen und -Forscher, ob sie nun aus den Medien- oder aus den Geschichtswissenschaften stammen, nicht vorbeikommen.«
Nora Hilgert, H-Soz-u-Kult, 06.11.2015
»Eine fundierte und kenntnisreiche interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Phänomen Tatort.«
Andy Räder, r:k:m, 30.09.2015
»Durch den Sammelband [zieht sich] die 40-jährige Tatort-Geschichte, welche durch verschiedene wissenschaftliche Blickwinkel hin neu beleuchtet wird und neue Perspektiven eröffnet. Übersichtlich werden Beiträge durch übergreifende Kapitel thematisch miteinander verbunden, Parallelen zu anderen Serienformaten oder Filmen gezogen und einzelne Tatort-Folgen als Beispiele zur Analyse angesprochen.«
Jennifer Garstka, MEDIENwissenschaft, 8 (2015)
»Mit [dem] Sammelband liegt eine grundlegende Analyse dieser Sendereihe vor, die eine mentalitätsgeschichtliche Argumentation mit fernsehgeschichtlichen und praktischen Aspekten verknüpft. ›Zwischen Serie und Werk‹ ist somit ein Kompendium, welches die verschiedensten Aspekte zusammenführt, ein essayistisches Nachschlagewerk mit hohem Informationsgehalt.«
Der Krimi-Tipp, 63 (2015)
Besprochen in:

www.hhprinzler.de, 1 (2015), Hans Helmut Prinzler
GMK-Newsletter, 1 (2015)
Zeitschrift für Germanistik, 25/2 (2015), Jochen Vogt
www.literaturkritik.de, 8 (2015), Walter Delabar
tv diskurs, 74 (2015), Hans-Dieter Kübler

Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Fernsehwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit

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10/2014, 414 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2459-5

Artikel-Nr.: 2459

-2459-5: Hißnauer et al. (Hg.), Zwischen Serie und

Fernseh- und Gesellschaftsgeschichte im »Tatort«

 

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11/2014, 414 Seiten
ISBN 978-3-8394-2459-9

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