Maja Figge

Deutschsein (wieder-)herstellen

Weißsein und Männlichkeit im bundesdeutschen Kino der fünfziger Jahre

Was konnte nach dem Ende des Nationalsozialismus deutsch sein? Wie antwortete die frühe Bundesrepublik auf die ›Krise der Männlichkeit‹ – und welchen Anteil hatte Weißsein daran? Wie überlagerten sich die postnationalsozialistische und die postkoloniale Situation?
Maja Figge zeigt: In den fünfziger Jahren war das bundesdeutsche Kino nicht einfach restaurativ und eskapistisch, sondern zentraler Ort dieser Aushandlungen. Deren rassistische und sexualisierte Auslassungen, Verschiebungen und Umdeutungen grundieren die nationalen Selbstentwürfe bis heute.


 

Maja Figge (Dr. phil.) ist Postdoktorandin am DFG-Graduiertenkolleg »Das Wissen der Künste« an der Universität der Künste Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Race, Gender & Medien, Film und Geschichte, postkoloniale Theorie sowie politische Gefühle.

Homepage:
Maja Figge: UdK Berlin

Besprochen in:

www.hhprinzler.de, 16.07.2015, Hans Helmut Prinzler
MEDIENwissenschaft, 2 (2016), Florian Fuchs
Archiv für Sozialgeschichte, 56 (2016), Wulf D. Hund

Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Gender Studies, Germanistik, Zeitgeschichte

Print 37,99 €

05/2015, 420 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2538-7

Artikel-Nr.: 2538

-2538-7: Figge, Deutschsein (wieder-)herstellen

Weißsein und Männlichkeit im bundesdeutschen Kino der fünfziger Jahre

 

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05/2015, 420 Seiten
ISBN 978-3-8394-2538-1

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