Ilja Braun

Grundeinkommen statt Urheberrecht?

Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt

Das Urheberrecht ist im Digitalzeitalter in eine fundamentale Krise geraten. Dabei ist Kreativität in der immateriellen Ökonomie der wesentliche Wertschöpfungsfaktor geworden. Doch wer ist heute kreativ, und wer eignet sich die Gewinne an? Kann das bedingungslose Grundeinkommen eine Antwort auf diese Krise geben? Ilja Brauns Essay ordnet die unübersichtliche Debatte über das Urheberrecht und weist Wege aus der Prekarisierung von Kreativarbeit.
Geistiges Eigentum und freies Wissen – zwischen diesen beiden Polen hat sich die Debatte um das Urheberrecht im Digitalzeitalter eingependelt. Dabei geht es längst um viel mehr: Kreativität ist der wesentliche Produktivfaktor in einer zunehmend auf immaterielle Wertschöpfung ausgerichteten Ökonomie. Unternehmen erwirtschaften ihre Gewinne mit »Innovationen« und »Ideen«. Doch was geben sie dafür an die Kreativschaffenden zurück?
Ilja Brauns Essay ordnet die unübersichtliche Debatte über das Urheberrecht. Dabei nimmt er von der Kulturflatrate bis zur Idee einer öffentlich-rechtlichen Produktionsfinanzierung die wichtigsten Lösungsansätze kritisch in den Blick, um schließlich den Bogen zur Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen zu schlagen. Kann es eine Antwort auf die digitale Krise des Urheberrechts und die Demokratisierung der Kreativität sein?


 

Ilja Braun, freier Autor und Journalist, hat als Lektor und Literaturübersetzer für Buchverlage gearbeitet, für das Urheberrechtsportal iRights.info geschrieben und am Deutschen Bundestag die Arbeit der Enquete-Kommission »Internet und digitale Gesellschaft« begleitet. Er gehört der Redaktion des Medienmagazins CARTA an und pendelt zwischen Köln und Berlin.

Homepage:
www.iljabraun.de

»Ganz unabhängig von der [...] geführten Debatte um ein Grundeinkommen für alle ist das Buch ein Gewinn für diejenigen Leser_innen, die einen systematischen Überblick über die gegenwärtigen Ideen und Argumente zu der Reform des Urheberrechts und Zukunft der digitalen Medienwelt suchen.
Dirk Burmester, Portal für Politikwissenschaft, 21.08.2014
»Ganz unabhängig von der [...] geführten Debatte um ein Grundeinkommen für alle ist das Buch ein Gewinn für diejenigen Leser_innen, die einen systematischen Überblick über die gegenwärtigen Ideen und Argumente zu der Reform des Urheberrechts und Zukunft der digitalen Medienwelt suchen.
Dirk Burmester, Portal für Politikwissenschaft, 21.08.2014
»Kenntnisreich und pointiert.«
Wolfgang Hippe, Kulturpolitische Mitteilungen, 145/2 (2014)
»Kenntnisreich und pointiert.«
Wolfgang Hippe, Kulturpolitische Mitteilungen, 145/2 (2014)
»Die Unternehmen kaufen nur noch bedingt Arbeit(szeit) ein, sondern im wesentlichen Kreativität. Zu deren Aneignung brauchen sie oft nicht einmal mehr Arbeitsverträge anzubieten.
Es ist das große Verdienst des Buches, die Existenz solcher Arbeitsverhältnisse und die Tendenz ihrer zunehemden Etablierung deutlich herausgearbeitet zu haben. In einer solchen Ökonomie ist die Vorstellung, soziale Sicherheit durch Vollzeiterwerbsarbeit herzustellen, ein purer Anachronismus.«
Werner Rätz, www.werner-raetz.de, 11.06.2014
»Die Unternehmen kaufen nur noch bedingt Arbeit(szeit) ein, sondern im wesentlichen Kreativität. Zu deren Aneignung brauchen sie oft nicht einmal mehr Arbeitsverträge anzubieten.
Es ist das große Verdienst des Buches, die Existenz solcher Arbeitsverhältnisse und die Tendenz ihrer zunehemden Etablierung deutlich herausgearbeitet zu haben. In einer solchen Ökonomie ist die Vorstellung, soziale Sicherheit durch Vollzeiterwerbsarbeit herzustellen, ein purer Anachronismus.«
Werner Rätz, www.werner-raetz.de, 11.06.2014
»[Das Buch] steckt das Problemfeld [...] überzeugend ab.«
Herbert Heinzelmann, Nürnberger Zeitung, 07.06.2014
»[Das Buch] steckt das Problemfeld [...] überzeugend ab.«
Herbert Heinzelmann, Nürnberger Zeitung, 07.06.2014
»Dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen. Es ist nicht nur eine
gute tour d'horizon, sondern es ist einfach auch klug.«
Adrienne Goehler, Heinrich-Böll-Stiftung, 14.05.2014
»Ein Buch, das nicht nur für Urheber oder sonstige Kreative, sondern für alle mündigen Bürger in einer digitalen Welt höchstinteressant sein sollte.
Der Autor Ilja Braun hat sehr gute, wichtige, aufklärende Arbeit geleistet, für die man ihm nur danken kann.«
Dennis Schütze, www.dennisschuetze.de, 02.05.2014
Besprochen in:

Das Orchester, 7-8 (2014), Wolfgang Spautz
Rundbrief Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit, 38/3 (2014)
TV Diskurs, 4 (2014), Marc Liesching
http://www.merkur-blog.de, 04.03.2015
Übersetzen, 1 (2015), Luis Ruby

Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie, Politologie sowie Kreativschaffende, die Netzcommunity und politische sowie zivilgesellschaftliche Entscheider_innen in der Netzpolitik

Print 21,99 €

02/2014, 192 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2680-3

Artikel-Nr.: 2680

-2680-3: Braun, Grundeinkommen statt Urheberrecht?

Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt

 

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06/2014, 192 Seiten
ISBN 978-3-8394-2680-7

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06/2014
ISBN 978-3-7328-2680-3

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