Versammlung und Teilhabe

Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste

In Auseinandersetzung damit, was Demokratie heute ausmacht, gehen gesellschaftliche und künstlerische Diskurse oft Hand in Hand. Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste verbinden sich in der Frage nach neuen Formen von Versammlung und Teilhabe: Wie treffen Kollektive Entscheidungen, wer ist an diesen beteiligt und wie entwirft sich gesellschaftliches Engagement in die Zukunft? Das erste künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg in Deutschland versammelt in diesem Band Forschungsergebnisse, in denen wissenschaftliche Analyse und künstlerische Forschung ineinander greifen.

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2014-05-05, 344 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2681-0

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Regula Valérie Burri

Regula Valérie Burri, HafenCity Universität Hamburg, Deutschland

Kerstin Evert

Kerstin Evert, K3 - Tanzplan Hamburg, Deutschland

Sibylle Peters

Sibylle Peters, Fundus Theater Hamburg, Deutschland

Esther Pilkington

Esther Pilkington, HafenCity Universität Hamburg, Deutschland

Gesa Ziemer

Gesa Ziemer, HafenCity University Hamburg, Germany

... mit den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um künstlerische Forschung dar: Es versammelt die Beiträge der Mitglieder des künstlerischen-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs ›Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste‹, das als Kooperation zwischen einer Universität und kulturellen Institutionen eine Vorreiterrolle im Feld der künstlerischen Forschung einnimmt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Während künstlerische Forschung sich häufig in erster Linie mit Fragen der Form beschäftigt, wird hier ein thematischer Fokus gesetzt: Neue Formen der Versammlung und Teilhabe werden aus kulturwissenschaftlicher, künstlerischer, performancetheoretischer, choreographischer und politischer Perspektive betrachtet. Zudem wird gezeigt, wie sich Kunst und Wissenschaft der Alltagsexpertise öffnen können, indem Alltagsexperten/-innen

in transdisziplinäre Forschungsprozesse integriert werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in aktuellen Debatten in Wissenschaft und Gesellschaft zu?

Ereignisse wie der Arabische Frühling, die Occupy-Bewegung und die Platzbesetzungen der letzten Jahre zeigen, dass die etablierten Formen demokratischer Versammlung und Teilhabe gesellschaftlich gerade neu verhandelt werden. Das Buch untersucht im Dialog mit diesen aktuellen Entwicklungen, wie neue Formen und Foren von Öffentlichkeiten entstehen, getestet und weiterentwickelt werden können.

4. Welche besonderen Aspekte kann die wissenschaftliche Betrachtung in die öffentliche Diskussion einbringen?

Dieses Buch präsentiert Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Politik. In der Frage, wie (neue) Formen der Versammlung und gesellschaftlicher Teilhabe mit künstlerischen Mitteln entwickelt, erprobt und getestet werden können, wird die ›öffentliche Diskussion‹ selbst gleichzeitig zum Gegenstand und zur Teststrecke der vorgestellten Ideen.

5. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Künstlern/-innen und Wissenschaftlern/-innen aus den verschiedensten Disziplinen, mit Aktivisten/-innen, mit Stadtbewohnern/-innen, Stadtforschern/-innen, Pädagogen/-innen und Politikern/-innen.

6. Ihr Buch in einem Satz:

Weltweit entstehen heute neue Formen der Versammlung und Teilhabe – in einer Vielzahl von Forschungsprozessen werden diese in Analysen, Berichten und Fallstudien aus Perspektive der künstlerischen Forschung zwischen Kulturwissenschaft, Performance, Choreographie, Medienkunst und Politik vorgestellt und untersucht.

Besprochen in:

BBE-Newsletter, 4 (2014)
Buchtitel
Versammlung und Teilhabe Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
344
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2681-0
DOI
10.14361/transcript.9783839426814
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFSG AB
BISAC-Code
SOC022000 SOC026030 ART037000
THEMA-Code
JBCC JBSD AB
Erscheinungsdatum
2014-05-05
Auflage
1
Themen
Kunst, Stadt, Kultur, Gesellschaft
Adressaten
Künstlerische Forschung, Kunst, Kulturwissenschaft, Philosophie, Performance Studies, Politikwissenschaft
Schlagworte
Künstlerische Forschung, Kultur, Theater, Tanz, Medien, Performance, Öffentlicher Raum, Gesellschaft, Stadt, Cultural Studies, Urban Studies, Politische Kunst, Kunstsoziologie, Kulturwissenschaft

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