Versammlung und Teilhabe

Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste

In Auseinandersetzung damit, was Demokratie heute ausmacht, gehen gesellschaftliche und künstlerische Diskurse oft Hand in Hand. Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste verbinden sich in der Frage nach neuen Formen von Versammlung und Teilhabe: Wie treffen Kollektive Entscheidungen, wer ist an diesen beteiligt und wie entwirft sich gesellschaftliches Engagement in die Zukunft? Das erste künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg in Deutschland versammelt in diesem Band Forschungsergebnisse, in denen wissenschaftliche Analyse und künstlerische Forschung ineinander greifen.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Versammlung, Teilhabe und performative Künste - Perspektiven eines wissenschaftlich-künstlerischen Graduiertenkollegs

    Seiten 7 - 20
  4. Coming together, coming apart: Wege zur Versammlung

    Seiten 21 - 36
  5. Gemeinsam tanzen

    Seiten 37 - 50
  6. Groove relations - Bewegungsqualitäten als Ordnungsstruktur partizipativer Versammlungen in Clubtanz und zeitgenössischer Choreografie

    Seiten 51 - 74
  7. Kommen und gehen. Zur leiblichen Verfasstheit der Versammlung im ersten Teil von Nicole Beutlers 2: Dialogue with Lucinda

    Seiten 75 - 96
  8. Performative Sammlungen. Sammeln und Ordnen als künstlerische Verfahrensweise - eine Begriffsbestimmung

    Seiten 97 - 112
  9. Der besetzte Syntagma-Platz 2011: Körper und Performativität im politischen Alphabet der ?Empörten?

    Seiten 113 - 142
  10. VERSTÄRKUNG - Public Address Systems als Choreografien politischer Versammlungen

    Seiten 143 - 172
  11. Kollektive Entscheidungen und ihre performative Dimension

    Seiten 173 - 196
  12. Wer versammelt wen? Die Forschungsversammlung als ethnografisches Experiment

    Seiten 197 - 214
  13. Das Wissen der Versammlung. Versammeln als Forschungsverfahren einer beteiligten Wissenschaft

    Seiten 215 - 230
  14. »Die kennen das doch gar nicht.« - Öffentlichkeitskonzepte im Spiegel eines lokalen Onlinevideowettbewerbs

    Seiten 231 - 252
  15. Alternatives now. Über die (Un-)Möglichkeiten der Erfindung alternativer Zukünfte

    Seiten 253 - 280
  16. Das theatrale und das bürokratische Dispositiv des Gerichts

    Seiten 281 - 300
  17. Eintopf und Konsens. Urbane künstlerische Beteiligungsprojekte und die Kunst des sozialen Austauschs

    Seiten 301 - 316
  18. Urbane Öffentlichkeiten zwischen Kunst und Nichtkunst. Kollektive Dynamiken im Lauf der Zeit - am Beispiel des Gängeviertels

    Seiten 317 - 332
  19. Autorinnen und Autoren

    Seiten 333 - 334
  20. Backmatter

    Seiten 335 - 338
Mehr
29,99 € *

2014-05-05, 344 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2681-0

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Regula Valérie Burri

Regula Valérie Burri, HafenCity Universität Hamburg, Deutschland

Kerstin Evert

Kerstin Evert, K3 - Tanzplan Hamburg, Deutschland

Sibylle Peters

Sibylle Peters, Fundus Theater Hamburg, Deutschland

Esther Pilkington

Esther Pilkington, HafenCity Universität Hamburg, Deutschland

Gesa Ziemer

Gesa Ziemer, HafenCity University Hamburg, Germany

... mit den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um künstlerische Forschung dar: Es versammelt die Beiträge der Mitglieder des künstlerischen-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs ›Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste‹, das als Kooperation zwischen einer Universität und kulturellen Institutionen eine Vorreiterrolle im Feld der künstlerischen Forschung einnimmt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Während künstlerische Forschung sich häufig in erster Linie mit Fragen der Form beschäftigt, wird hier ein thematischer Fokus gesetzt: Neue Formen der Versammlung und Teilhabe werden aus kulturwissenschaftlicher, künstlerischer, performancetheoretischer, choreographischer und politischer Perspektive betrachtet. Zudem wird gezeigt, wie sich Kunst und Wissenschaft der Alltagsexpertise öffnen können, indem Alltagsexperten/-innen

in transdisziplinäre Forschungsprozesse integriert werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in aktuellen Debatten in Wissenschaft und Gesellschaft zu?

Ereignisse wie der Arabische Frühling, die Occupy-Bewegung und die Platzbesetzungen der letzten Jahre zeigen, dass die etablierten Formen demokratischer Versammlung und Teilhabe gesellschaftlich gerade neu verhandelt werden. Das Buch untersucht im Dialog mit diesen aktuellen Entwicklungen, wie neue Formen und Foren von Öffentlichkeiten entstehen, getestet und weiterentwickelt werden können.

4. Welche besonderen Aspekte kann die wissenschaftliche Betrachtung in die öffentliche Diskussion einbringen?

Dieses Buch präsentiert Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Politik. In der Frage, wie (neue) Formen der Versammlung und gesellschaftlicher Teilhabe mit künstlerischen Mitteln entwickelt, erprobt und getestet werden können, wird die ›öffentliche Diskussion‹ selbst gleichzeitig zum Gegenstand und zur Teststrecke der vorgestellten Ideen.

5. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Künstlern/-innen und Wissenschaftlern/-innen aus den verschiedensten Disziplinen, mit Aktivisten/-innen, mit Stadtbewohnern/-innen, Stadtforschern/-innen, Pädagogen/-innen und Politikern/-innen.

6. Ihr Buch in einem Satz:

Weltweit entstehen heute neue Formen der Versammlung und Teilhabe – in einer Vielzahl von Forschungsprozessen werden diese in Analysen, Berichten und Fallstudien aus Perspektive der künstlerischen Forschung zwischen Kulturwissenschaft, Performance, Choreographie, Medienkunst und Politik vorgestellt und untersucht.

Besprochen in:

BBE-Newsletter, 4 (2014)
Buchtitel
Versammlung und Teilhabe Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
344
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2681-0
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFSG AB
BISAC-Code
SOC022000 SOC026030 ART037000
THEMA-Code
JBCC JBSD AB
Erscheinungsdatum
2014-05-05
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Kultur, Kunst, Stadt
Adressaten
Künstlerische Forschung, Kunst, Kulturwissenschaft, Philosophie, Performance Studies, Politikwissenschaft
Schlagworte
Künstlerische Forschung, Kultur, Theater, Tanz, Medien, Performance, Öffentlicher Raum, Gesellschaft, Stadt, Cultural Studies, Urban Studies, Politische Kunst, Kunstsoziologie, Kulturwissenschaft

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