Autoreninterview

... mit Jörg Ibach

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Im Rahmen der alltäglichen Verwendung multimedialer Kommunikationsmittel verändern sich... >>>
... mit Jörg Ibach

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Im Rahmen der alltäglichen Verwendung multimedialer Kommunikationsmittel verändern sich die Formen der Wahrnehmung und unsere Vorstellungen von Wirklichkeit. Dadurch entwickeln sich neue gesellschaftliche Kompetenzen, auf die ein Design heute reagieren kann – signifikante Spuren lassen sich bereits in der gestalteten Umwelt entdecken.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Die Studie soll anregen, gestalterische Standpunkte zu überdenken und mit Neukodierungen zu experimentieren. Die vorgeschlagene Orientierung an einer wissenssoziologischen Diskursperspektive skizziert dabei eine geeignete Vorgehensweise.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Wissensdesign, Cognitive Design und Designwissen sind Beispiele für aktuelle, disziplinäre Begriffsbildungen. In den designtheoretischen Überlegungen der Arbeit werden mediensemiotische Ereignisse im Erfahrungsraum Internet als gesellschaftliche Wissensproduktion konturiert, die sich in eine zeitgemäße Designpraxis übertragen lassen.

4. Ihr Buch in einem Satz:
Das Buch ist ein Beitrag zur Etablierung eines disziplinären Designverständnisses <<<


Jörg Ibach

Ästhetische Impulse der Netzkommunikation

Eine designwissenschaftliche Betrachtung multimedialer Diskurse

Der Erfahrungsraum Internet ist ein Ort der Netzkommunikation. Er begünstigt visuelle Artikulationsweisen, die produktiv in die Designpraxis übertragbar sind.
Jörg Ibach zeichnet nach, wie aus musterhaften Sichtbarkeiten Relevanzstrukturen abgeleitet werden können, die Information in einen bedeutsamen Inhalt wandeln. Da sich so signifikante Gestaltungsmerkmale generieren lassen – wie bereits in zeitgenössischen Entwürfen erkennbar –, werden die Netzdiskurse als Impuls für die Produktsprache entdeckt. Im Rückgriff auf Foucault skizziert der Autor, wie Designtheorie als eine Form der Kommunikationstheorie verstanden werden kann.


 
Autorenbild Ibach, Jörg

Jörg Ibach (Dr. phil.), Architekt (Dipl.-Ing.) und Industriedesigner (Dipl.-Des.), promovierte am Institut für Kunst- und Designwissenschaft der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er lebt.

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 5 (2014)

Soziologie, Philosophie, Designwissenschaften, Kunstwissenschaften, Geisteswissenschaften, Literaturwissenschaften

Print 29,99 €

05/2014, 232 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2743-5

Artikel-Nr.: 2743

-2743-5: Ibach, Ästhetische Impulse der Netzkommunikation

Eine designwissenschaftliche Betrachtung multimedialer Diskurse

 

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E-Book 26,99 €

PDF-Download, 11,10 MB
06/2014, 232 Seiten
ISBN 978-3-8394-2743-9

Preise inkl. gesetzlicher MwSt.*

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