Für eine Konfliktkultur in Familie und Gesellschaft

Kommunikation in interkulturellen und interreligiösen Übergangsräumen

Nicht aushaltbare Spannungen, die durch vielfältige, nicht selten gegensätzliche Interessen und Loyalitäten bedingt sind, münden fast unweigerlich in Missachtung, Diskriminierung oder gar Gewalt. Wie lassen sich Übergangsräume gestalten, die diesen Spannungen standzuhalten vermögen?

Dieser Band stellt ein Modell kompensatorischer Elternbildung vor, mit der sich die Folgen nicht balancierter Spannungen wie kulturell-religiöse Erstarrungen, Rollenfixierungen und Spaltungen in der Mitte der Einwanderungsgesellschaft bearbeiten lassen.

19,99 € *

2014-09-22, 144 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2769-5

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Institut für Kulturanalyse e.V.

Institut für Kulturanalyse e.V., Berlin, Deutschland

... mit Renate Haas

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Unser Buch – meinen wir – wird gebraucht, um Rückhalt zu gewinnen gegen die massenhaft verbreiteten Projektionen, mit denen die westliche Welt ihre Begegnung mit der muslimischen erschwert (aber auch umgekehrt).

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Zumal diejenige auf die Dialektik von Fremd- und Selbstverstehen in ihrer Bedeutung für die Gesellschafts- und Kulturtheorie – dies besonders im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit dem islamischen Fundamentalismus und seinen terroristischen Auswüchsen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Es fördert die Einsicht in die Relevanz der psychoanalytischen Theorie für die Interpretation und Beilegung gesellschaftlicher Konflikte.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Politikberatern, Wissenschaftlern und Vertretern der Religionsgemeinschaften, die Verantwortung tragen für die Verständigung zwischen den Religionen und ihren Kulturen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wenn Du die Terrormiliz IS verstehen willst, vergiss nicht, auch Paul Parin und Melanie Klein zu lesen.

»Das Buch gibt einen interessanten Einblick in das potenzielle Spannungsfeld, dem junge Eltern mit Migrationshintergrund ausgesetzt sind.«
Véronique Eicher, www.socialnet.de, 25.02.2015
Besprochen in:

beziehungsweise, 11 (2014)
IDA NRW, 4 (2014)
PSYCHE, 69/5 (2015), Caroline Neubaur
Das Jugendamt, 2 (2015)
Autor_in(nen)
Institut für Kulturanalyse e.V. (Hg.)
Buchtitel
Für eine Konfliktkultur in Familie und Gesellschaft Kommunikation in interkulturellen und interreligiösen Übergangsräumen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
144
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2769-5
DOI
10.14361/transcript.9783839427699
Warengruppe
1753
BIC-Code
JHMC JHBK
BISAC-Code
SOC002010 SOC026010
THEMA-Code
JHMC JHBK
Erscheinungsdatum
2014-09-22
Auflage
1
Themen
Kultur, Familie
Adressaten
Religionswissenschaft, Pädagogik, Kulturpolitik sowie Praktiker_innen im Bereich der Erziehung und Erwachsenenbildung
Schlagworte
Konfliktforschung, Migration, Öffentlichkeitsarbeit

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