Interview

... mit Susanne Valerie Granzer und Doris Ingrisch

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil das Buch unorthodox aus doppelter Perspektive einer... >>>
... mit Susanne Valerie Granzer und Doris Ingrisch

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil das Buch unorthodox aus doppelter Perspektive einer Wissenschaftlerin und einer Künstlerin geschrieben und gestaltet ist. Es weiß sich sinnlich-gedanklich von der Neugier auf Schnittstellen und Differenzen zwischen Wissenschaft und Kunst – im Fokus auf das Theater – getrieben. Ein Testlauf, der letztlich den Modus und die Herausforderung menschlicher Existenz an der exemplarischen Situation der Schauspieler/-innen veranschaulichen will.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Die unterschiedlichen Texte und Stile der beiden Autorinnen sind von der Intention getragen, ein interaktives Feld zu eröffnen, das Theorie und Praxis für die Leser/-innen performativ zusammenführt. Das spiegelt sich auch in seinem besonderen Layout, das sowohl klassisch wissenschaftlich als auch literarisch in Interviews, Fotos und Zeitungsartikeln bis hin zu einem Cartoon durch die Phänomene künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion mäandert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Im Corpus von Wissenschaftlichkeit ist es weiterhin suspekt, nicht jenseits von Sinnlichkeit zu schreiben und zu denken. Daher ist die doppelte Autorenschaft einer Wissenschaftlerin und einer Künstlerin in einem gemeinsamen Buch ganz im Sinne seines Titels ein sinnlich-praktisches Experiment einer Grenzüberschreitung: wissenschaftliche Forschung als arts-based-research.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Theoretikern/-innen und Praktikern/-innen des Theaters, der Theaterwissenschaft, der Körperwissenschaften, der Gender Studies, der Cultural Studies und der Philosophie.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Auf unorthodoxe Weise machen eine Wissenschaftlerin und eine Künstlerin gemeinsam Fragen rund um Kunst (Theater) und Wissenschaft (Philosophie) lebendig. <<<


Susanne Valerie Granzer / Doris Ingrisch

Kunst_Wissenschaft: Don't Mind the Gap!

Ein grenzüberschreitendes Zwiegespräch

Im Korpus von Wissenschaftlichkeit ist es weiterhin suspekt, nicht jenseits von Sinnlichkeit zu schreiben und zu denken. Die doppelte Autorenschaft einer Wissenschafterin und Künstlerin ist daher im Sinne des Buchtitels ein sinnlich-praktisches Experiment einer Grenzüberschreitung. Es ist getrieben von der Neugier auf Überschneidungen und Differenzen zwischen Wissenschaft und Kunst – im Fokus auf das Theater. In unterschiedlichen Stilen werden unmaskiert Positionen behauptet sowie freigegeben – sie mäandern literarisch, wissenschaftlich, in Interviews, Fotos und Zeitungsartikeln durch die Phänomene künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion.


 
Autorenbild Granzer, Susanne Valerie;Ingrisch, Doris

Susanne Valerie Granzer alias Susanne Valerie (Univ.-Prof. Dr. phil.) ist Schauspielerin und lehrt Schauspiel am Max Reinhardt Seminar Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst. Ihre Forschungsthemen sind arts-based-philosophy (»Philosophy on Stage«/Lecture-Performances) und Schauspieler auf der Bühne.
Doris Ingrisch ist Professorin für Gender Studies am Institut für Kulturmanagement und Gender Studies der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Forschungsschwerpunkte: Gender und Cultural Studies, Wissenschaftsgeschichte, Exil-/Emigrationsforschung sowie Qualitative und Experimentelle Methoden.

Homepage:
Susanne Valerie Granzer: Susanne Valerie Granzer
Doris Ingrisch: Uni Wien

Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaften, Körperwissenschaften, Gender Studies, Cultural Studies sowie Schauspieler_innen

Print 24,99 €

07/2014, 156 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2798-5

Artikel-Nr.: 2798

-2798-5: Granzer/Ingrisch, Kunst_Wissenschaft

Ein grenzüberschreitendes Zwiegespräch

 

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