Mike Laufenberg

Sexualität und Biomacht

Vom Sicherheitsdispositiv zur Politik der Sorge

Ausgehend von vergangenen und aktuellen Konflikten um Sexualität unternimmt Mike Laufenberg eine Neulektüre von Foucaults Analyse der Biomacht. Er konzipiert Sexualität als Transaktionsfeld der Biopolitik, das in einer Gesellschaft zentrifugale Kräfte entfaltet – ein Problem, auf das die Sicherheitsdispositive der Biomacht mit Schutz und Immunisierung antworten. Inspiriert von Foucaults Idee einer homosexuellen Mikropolitik spürt er den Prozessen politischer Subjektivierung nach, die aus den Kämpfen um Sexualität hervorgehen und auf neue Lebensmöglichkeiten drängen. Gegen die biopolitische Prekarisierung von Lebensformen wird ein neues Verhältnis von Politik und Leben gesetzt, das von einer Logik der gemeinsamen Sorge getragen wird.


 

Mike Laufenberg (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der Technischen Universität Berlin.

»Die vorliegendene Arbeit [bietet] vielfältige sexualpolitische Anregungen und wissenschaftliche Anschlussmöglichkeiten und steht überzeugend für eine (Re-)Fundierung queerer Theorie ein.«
Folke Brodersen, Bulletin Info, 51 (2015)

Soziologie, Gender Studies, Queer Studies, Politikwissenschaften, Philosophie

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10/2014, 368 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2841-8

Artikel-Nr.: 2841

-2841-8: Laufenberg, Sexualität und Biomacht

Vom Sicherheitsdispositiv zur Politik der Sorge

 

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11/2014, 368 Seiten
ISBN 978-3-8394-2841-2

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