Christoph Grube

Warum werden Autoren vergessen?

Mechanismen literarischer Kanonisierung am Beispiel von Paul Heyse und Wilhelm Raabe

In einer vergleichenden Untersuchung zu zwei Autoren aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit unterschiedlicher Rezeptionsgeschichte – Wilhelm Raabe und Paul Heyse – nimmt Christoph Grube detailliert die vielfältigen Entscheidungen in den Blick, die zur Kanonisierung bzw. Dekanonisierung des jeweiligen Autors führten. Über die konkreten Fälle hinaus validiert er bisherige Kanontheorien und entwirft anhand verallgemeinerbarer Mechanismen eine durch weitere Forschung zu überprüfende Theorie literarischer Kanonisierungsprozesse.


 

Christoph Grube (Dr. phil.) lehrt Neuere und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur und Ästhetik des 18. bis 20 Jahrhunderts.

»Die Leistung der Studie besteht damit vor allem darin, aufgezeigt zu haben, dass die Identitätsbildungsfunktion der Literaturgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts von quasi eigendynamischen Topoibildungen mitgeprägt ist, die nur noch wenig mit genuin ästhetischen Kriterienmengen zu tun haben.«
Madleen Podewski, Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft (2017)
Besprochen in:
Year's Work in Modern Language, 76 (2016), Dagmar Paulus
Deutschunterricht, 1 (2015), Kai Aghte

Literaturwissenschaft, Soziologie, Philosophie

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10/2014, 280 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2852-4

Artikel-Nr.: 2852

-2852-4: Grube, Warum werden Autoren vergessen?

Mechanismen literarischer Kanonisierung am Beispiel von Paul Heyse und Wilhelm Raabe

 

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10/2014, 280 Seiten
ISBN 978-3-8394-2852-8

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