Yasemin Shooman

»... weil ihre Kultur so ist«

Narrative des antimuslimischen Rassismus

Sind antimuslimische Diskurse Ausdruck einer aktuellen Form des Rassismus?
Anhand von Fallbeispielen – darunter auflagenstarke Buchpublikationen, Zeitungsartikel, Webseiten und Zuschriften an muslimische Verbände – geht Yasemin Shooman den antimuslimischen Narrativen und ihren Funktionen nach.
Sie untersucht die artikulierten Selbst- und Fremdbilder ebenso wie die Rolle historischer Bezüge und arbeitet das Repertoire dominanter antimuslimischer Stereotype und Topoi heraus. Die empirische Analyse trägt auch zur Theoriebildung in dem relativ jungen Forschungsfeld bei und zeigt, dass eine Rassifizierung religiöser Zugehörigkeit zu beobachten ist, die auf dem Ineinandergreifen der Kategorien Kultur, Religion, Ethnizität, Geschlecht und Klasse basiert.


 

Yasemin Shooman (Dr. phil.) leitet die Akademieprogramme des Jüdischen Museums Berlin und verantwortet dabei die Programme Migration und Diversität sowie das Jüdisch-Islamische Forum der Akademie. Sie hat am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin promoviert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Rassismus, Islamfeindlichkeit und Medienanalyse.

»Mit ihrer detailgenauen Zusammenschau dominanter Argumentationstopoi antimuslimischer Diskurse stellt die Arbeit gerade für Einsteiger in die Gegenstandsbereiche Rassismus und Islamfeindlichkeit eine empfehlenswerte Lektüre dar. Positiv herauszuheben ist die Anschaulichkeit und Stringenz der Analyse einzelner Diskursmuster und ihrer historischen Transformationen.«
Sabrina Schmidt, Global Media Journal, 9 (2015)
»Yasemin Shooman ist ein kluges Buch gelungen, das unterschiedliche Facetten des Themas Islamfeindlichkeit interessant und lesenswert beleuchtet.
Thilo Scholle, spw, 3 (2015)
»Die bisher umfassendste Arbeit zu den gegenwärtigen Ausprägungen des Antimuslimischen Rassismus in Deutschland.«
http://www.kritisch-lesen.de, 07.07.2015
»[Shooman's] book has certainly made a significant contribution to paving the way for further research in this area. The book not only offers an account of contemporary history that is ahead of its time in its national context, the analysis also provides key insights into mainstream attitudes at a time when thousands of people weekly take to the streets of Dresden (whose Muslim population is below 1%) to protest against the alleged ›Islamization‹ of Germany.«
Aleksandra Lewicki, Ethnic an Racial Studies, 08.02.2015
»Die sehr differenziert und vielseitig ausgefallene Veröffentlichung sei allen ans Herz gelegt, die eine kompakte, aber trotzdem nicht oberflächliche Einführung ins Thema suchen.«
Jihan Jasmin Dean, www.migazin.de, 06.02.2015
Besprochen in:

Wissenschaft & Frieden, 4 (2014)
http://mediendienst-integration.de, 04.11.2014, Rana Göroglu
IDA NRW, 4 (2014)
ARD Presseclub – Buchtipps, 14.12.2014
BzgA-InfoDienst Migration, 1 (2015)
Swiss Migration News, 22.01.2015
www.lehrerbibliothek.de, 02.02.2015, Oliver Neumann
SRF 2 Kultur, 09.02.2015, Antonia Moser
http://www.centrum3.at, 4 (2015)
www.socialnet.de, 17.08.2015, Barbara Mahmoud
Neue Politische Literatur, 60/1 (2015), Ariane Sadjed
Portal für Politikwissenschaft, 22.10.2015, Matthias Lemke

Rassismusforschung, Migrationsforschung, Soziologie, Kulturwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Medienwissenschaft, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit

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10/2014, 260 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2866-1

Artikel-Nr.: 2866

-2866-1: Shooman, »... weil ihre Kultur so ist«

Narrative des antimuslimischen Rassismus

 

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10/2014, 260 Seiten
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