Autoreninterview

... mit Michaela Fink und Reimer Gronemeyer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil dieses Buch mit einer Reihe unerhörter und überraschender... >>>
... mit Michaela Fink und Reimer Gronemeyer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Weil dieses Buch mit einer Reihe unerhörter und überraschender Berichte über afrikanische Kinder aufwartet, die so noch niemand geboten hat.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch schlägt eine Schneise durch das eurozentrische Dickicht – und durch das Loch im Dickicht sieht man: Unsere europäischen Vorstellungen davon, was Kindheit ist und wie sie aussehen soll, werden in diesem Buch auf den Kopf gestellt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Weil in Mitteleuropa die Zahl der gestörten und unglücklichen Kinder zunimmt, ist die Frage interessant: Warum wirken so viele afrikanische Kinder trotz dramatischer Mangelerfahrungen derartig kraftvoll und lebensmutig?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Sam Nujoma, dem ersten Präsidenten Namibias.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Schaut wie engstirnig wir in Europa sind: Kindheit in Afrika – man kommt aus dem Staunen nicht heraus. <<<


Michaela Fink / Reimer Gronemeyer (Hg.)

Afrikanische Kindheiten

Soziale Elternschaft und Waisenhilfe in der Subsahara

Welche staatlichen und zivilgesellschaftlichen Modelle und welche internationalen Hilfsmaßnahmen können im Umgang mit Waisen und »vulnerable children« in Afrika förderlich sein?
Die in diesem Band versammelten Beiträge von Wissenschaftler_innen und Vertreter_innen von Hilfsorganisationen vermitteln einen fundamental neuen Blick auf Kindheit in Afrika, die von AIDS und Armut einerseits und von radikaler Modernisierung andererseits gekennzeichnet ist, und ermöglichen so ein tieferes Verständnis der anderen Bedingungen von Kindheit und Elternschaft im afrikanischen Kontext.


 
Autorenbild Fink, Michaela;Gronemeyer, Reimer;(Hg.)

Michaela Fink (Dr. phil.) forscht an der Universität Gießen über die Waisenkrise in Namibia.
Reimer Gronemeyer (Prof. Dr. Dr.) ist Theologe und Soziologe an der Universität Gießen.

Homepage:
www.reimergronemeyer.de

Besprochen in:

Welt-Sichten, 5 (2015), Rita Schäfer
Portal für Politikwissenschaft, 16.07.2015, Simone Winkens

Soziologie, Ethnologie, Psychologie, Politologie sowie Praktiker_innen im Bereich Sozial- und Entwicklungszusammenarbeit

Print 32,99 €

12/2014, 266 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-2938-5

Artikel-Nr.: 2938

-2938-5: Fink/Gronemeyer (Hg.), Afrikanische Kindh.

Soziale Elternschaft und Waisenhilfe in der Subsahara

 

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E-Book 32,99 €

PDF-Download, 11,80 MB
12/2014, 266 Seiten
ISBN 978-3-8394-2938-9

Preise inkl. gesetzlicher MwSt.*

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