Christin Sager

Das aufgeklärte Kind

Zur Geschichte der bundesrepublikanischen Sexualaufklärung (1950-2010)

Die Notwendigkeit, Kinder sexuell aufzuklären, wird spätestens seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr in Frage gestellt. Dennoch herrscht Uneinigkeit über die Inhalte und die pädagogische Umsetzung der Aufklärung.
Anhand von (west-)deutschen Sexualaufklärungsbüchern für Kinder und Familien (1950-2010) und der darin enthaltenen Konstruktionen von kindlicher Sexualität rekonstruiert Christin Sager den Wandel von gesellschaftlichen Normstrukturen und von pädagogischen Debatten über kindliche Sexualität und Aufklärungspraxis: Welche Familien- und Geschlechterkonstruktionen, sexuelle Normen und Diversitätsvorstellungen sowie Diskurse über sexualisierte Gewalt manifestieren sich in den Aufklärungsbüchern?


 

Christin Sager (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Stiftung Universität Hildesheim.

Homepage:
Uni Hildesheim

»Der Blick auf [...] ausgewählte Aspekte zeigt schon, wie wertvoll dies für an Sexualpädagogik Interessierte ist.«
Michael Altmann, profamilia magazin, 4 (2015)
»[Eine] luzide geschriebene und umfassende Studie [...]. Ihre Mentalitätsgeschichte erfühlt den Puls der Bundesrepublik von ihren Anfängen bis heute. Anschaulich verdeutlicht sie den stets mit Machtverschiebungen einhergehenden Wandel der Wahrheit.«
Christoph David Piorkowski, Der Tagesspiegel, 08.02.2016

Erziehungswissenschaft, Historische Bildungsforschung,
Sexualpädagogik sowie die interessierte Öffentlichkeit

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06/2015, 348 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2950-7

Artikel-Nr.: 2950

-2950-7: Sager, Das aufgeklärte Kind

Zur Geschichte der bundesrepublikanischen Sexualaufklärung (1950-2010)

 

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06/2015, 348 Seiten
ISBN 978-3-8394-2950-1

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