Autoreninterview

... mit den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Wenn es um Demenz geht, braucht es mehr Bücher und Menschen, die das Thema jenseits von... >>>
... mit den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Wenn es um Demenz geht, braucht es mehr Bücher und Menschen, die das Thema jenseits von Medizin und Pflege beleuchten. Unser Buch zeigt, wie die Zivilgesellschaft sich für Menschen mit Demenz engagiert.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Demenz als soziales Schicksal, als Herausforderung an eine wahrhaft demokratische, zivile Gesellschaft; Bürgergeist und
Reflexivität. Als Thema für Theorie und Praxis und ein Feld, auf dem sich diese voneinander entfremdeten Bereiche neu einander annähern müssen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Das Thema Demenz hat bisher in den Sozial- und Kulturwissenschaften wenig Resonanz gefunden. Die soziale Seite der Demenz wird übersehen. Dabei ist eine Beschäftigung mit der sozialen und gesellschaftlichen Dimension des Themas Demenz überfällig.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Wenn wir unerschöpfliche Zeit hätten, im Prinzip mit jedem Menschen, der sich um seine Zukunft Gedanken macht.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Demenz ist eine gesellschaftliche Herausforderung aber auch Chance – wir zeigen vielfältige Fragestellungen aber auch Wege auf, damit in der Gemeinschaft umzugehen. <<<


Verena Rothe / Gabriele Kreutzner / Reimer Gronemeyer

Im Leben bleiben

Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen

Wir werden immer älter. Gleichzeitig gibt es zunehmend Menschen, die mit Demenz altern und nur noch versorgt werden. Klar ist: Wir brauchen Alternativen zu den eingefahrenen Umgangsweisen.
Was tun wir, um Orte zu schaffen, an denen wir im Leben bleiben können – statt nur am Leben? Wie können wir das Lebensumfeld von Menschen mit und ohne Demenz zu »menschenwärmenden Orten« machen?
In Deutschland sind zahlreiche Initiativen im Aufbruch: Engagierte Menschen aus Politik, Kultur und Kirche sind auf kreative Weise unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen. Die drei Autor/innen, eng vertraut mit dem Thema, zeigen Suchbewegungen, Stolpersteine und erste Lösungsansätze auf.


 

Verena Rothe (M.A.) ist Soziologin und leitet die Geschäftsstelle der Aktion Demenz e.V.
Gabriele Kreutzner (Dr.) ist Kultur- und Medienwissenschaftlerin und Demenz-Aktivistin aus Stuttgart.
Reimer Gronemeyer (Prof. Dr. Dr.) ist Theologe und Soziologe an der Universität Gießen.

Homepage:
www.demenzfreundliche-kommunen.de
www.aktion-demenz.de

»Eine ermutigende Handreichung besonders für Kommunalverantwortliche und Multiplikatoren.«
Uwe-Friedrich Obsen, ekz-Bibliotheksservice, 6 (2016)
»Die Autor(inn)nen [...] reflektieren gemachte Erfahrungen und bieten neue kreative Wege an.«
neue caritas, 22 (2015)
Besprochen in:

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, 11.10.2015
Dr. med. Mabuse, 1/2 (2016)
Rundbrief des Begegnungszentrums für aktive Gewaltlosigkeit, 155/3 (2015)
www.alzheimer-bw.de, 12 (2015)
Nachrichtendienst, 12 (2015)
Pro Alter, 1 (2016)
www.socialnet.de, Sven Lind, 07.03.2016
http://www.bzw-weiterdenken.de, 15.03.2016, Antje Schrupp
ergopraxis, 5 (2016)

Soziologie, Sozial- und Politikwissenschaft, Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizin, Kulturwissenschaften, Philosophie, Verwaltungswissenschaften sowie von Demenz Betroffene und ihre Angehörigen, Ehrenamtliche und professionelle Pflegekräfte, Kommunalpolitiker sowie Akteure aus der Wirtschaft, Bildung und Kultur

Print 24,99 €

09/2015, 288 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-2996-5

Artikel-Nr.: 2996

-2996-5: Gronemeyer et al., Im Leben bleiben

Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen

 

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PDF-Download, 5,60 MB
09/2015, 288 Seiten
ISBN 978-3-8394-2996-9

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