Dierk Spreen

Upgradekultur

Der Körper in der Enhancement-Gesellschaft

Enhancement, Prothesen, Körper-Upgrade – in letzter Zeit ist eine technologische Durchdringung des Körpers zu beobachten, die als Symptom eines tiefgreifenden gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Wandels hin zu einer Optimierungs- und Upgradekultur zu begreifen ist.
Warum sollten die sich generalisierenden Optimierungsimperative vor dem Leib Halt machen? Im Kontext einer zunehmenden technischen Reproduzierbarkeit des Körpers scheint das Individuum von den Schranken seiner natürlichen Konstitution befreit: Medikamentöse und chirurgische Optimierungsmöglichkeiten werden unabhängig von medizinischen Indikationen ebenso aktiv genutzt wie technologisches Enhancement oder verdatete Leistungs- und Gesundheitskonzepte.
Dierk Spreen rekonstruiert die Entstehungskontexte des Wertewandels zu einer Upgradekultur und diskutiert Möglichkeiten der sozialtheoretischen Stellungnahme.


 
Autorenbild Spreen, Dierk

Dierk Spreen (PD Dr.), geb. 1965, lebt in Berlin und ist Büroleiter von Frank Jahnke, dem wirtschaftspolitischen Sprecher und kulturpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Zudem nimmt er Lehraufträge an der Hochschule für Wirtschaft und Recht wahr. Der Soziologe und Politikwissenschaftler arbeitet zu Allgemeiner Soziologie, Medienkultur, Gewalt und Krieg in der Weltgesellschaft sowie zur Technisierung des Menschen.

Homepage:
Dierk Spreen: www.dierkspreen.de
Dierk Spreen: academia.edu

»Dierk Spreens Essay ist nicht nur ein sympathischer, sondern auch ein ungemein interessanter (und trotz oder vielleicht gar wegen vieler technischer Details), gut lesbarer sozial-anthropologischer Beitrag zur aktuellen Cyborg-Debatte, weil er sehr unterschiedliche Aspekte der Technisierung des Körpers einleuchtend in Zusammenhang bringt. Ein Gewinn!«
Kathrin Bonacker, Zeitschrift für Volkskunde, 112/2 (2017)
»Ein überaus aufschlussreicher und lesenswerter Essay.«
Stefanie Kiewitt, Sociologia Internationalis, 53/1 (2015)
»Eine wohltuend geradlinige und differenzierte Analyse dieser Phänomene [...], die dennoch mit zahlreichen überraschenden Einsichten aufwarten kann.«
Johannes Rüster, Inklings-Jahrbuch, 33 (2015)
»Was das Buch auszeichnet, ist seine Informationsdichte. Der Autor versteht es nicht nur, technische Konstruktionen detailliert nahe zu bringen, sondern auch die einschlägigen Innovationen aus einer profunden Kenntnis der Technikgeschichte zu erklären.«
Bernhard Siegl, Ästhetik und Kommunikation, 168/46 (2015)
»[Dirk Spreen] steht für eine Sozialtheorie ein, die sich traut, Stellung zu beziehen und Werturteile zu fällen.«
Johanna Seifert, Philosopie Magazin, 1 (2016)
Besprochen in:
SZ/NDR-Sachbuchliste, 10 (2015)
http://www.computerwoche.de, 19.10.2015, Anne-Béatrice Claasmann
clio, 81 (2015)
www.lehrerbibliothek.de, 20.11.2015, Dieter Bach
DIE ZEIT, 03.12.2015
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2015, Manuela Lenzen
Deutschlandfunk – Andruck, 28.12.2015, Norbert Seitz
Anthropos, 111/2 (2016), Katarina Greifeld

Kulturwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Medienpädagogik, Medienwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit

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07/2015, 160 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3008-4

Artikel-Nr.: 3008

-3008-4: Spreen, Upgradekultur

Der Körper in der Enhancement-Gesellschaft

 

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07/2015, 160 Seiten
ISBN 978-3-8394-3008-8

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07/2015
ISBN 978-3-7328-3008-4

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