Stefan Apostolou-Hölscher

Vermögende Körper

Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik und Biopolitik

In Jean Georges Noverres Briefen über die Tanzkunst zeigt sich, inwiefern das Aufkommen der Ästhetik um 1800 mit dem korreliert, was Foucault Biopolitik nennt. Mit Rancière demonstriert Stefan Apostolou-Hölscher: Sie beziehen sich dennoch anders auf das Leben.
Weil Biopolitik sich aus der Freisetzung von Potentialen speist, setzt sie vermögende Körper voraus. Umgekehrt jedoch sind vermögende Körper denkbar, deren ästhetische Praxis in einem widerständigen Verhältnis zur Biopolitik steht. Diese Spannung wird vermittels Stücken von Sasa Asentic, Jérome Bel, Mette Ingvartsen/Jefta van Dinther, Ivana Müller und Yvonne Rainer skizziert.


 

Stefan Apostolou-Hölscher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Mindere Mimesis« am Lehrstuhl für Philosophie und Ästhetische Theorie der Akademie der Bildenden Künste München.

»Apostolou-Hölscher formuliert [...] ein Plädoyer für die Unberechenbarkeit der Ästhetik für einen Tanz, dessen Potenzial in der abweichenden Bewegung liegt.«
Gerko Egert, tanz, 2 (2016)
Besprochen in:
UP TO DANCE, 3 (2015)
www.goethe.de, 1 (2017), Franz Anton Cramer

Kulturwissenschaft, Philosophie, Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft

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03/2015, 398 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-3051-0

Artikel-Nr.: 3051

-3051-0: Apostolou-Hölscher, Vermögende Körper

Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik und Biopolitik

 

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03/2015, 398 Seiten
ISBN 978-3-8394-3051-4

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