Verónica Ada Abrego

Erinnerung und Intersektionalität

Frauen als Opfer der argentinischen Staatsrepression (1975-1983)

Argentinien 1975-1983: Unter der Devise der Rettung des Vaterlandes wurden in geheimen Lagern Menschenrechte verletzt, kulturelle Tabus gebrochen und Frauen Ziel massiver misogyner Gewalt. Die systematische Asymmetrie der Verfolgung rebellischer Frauen und die damit verbundenen, lang anhaltenden mehrfachen Stereotype – aber auch die Beteiligung der Gesellschaft und des Einzelnen an der Repression und am Vergessen – stehen im Mittelpunkt des Bandes.
Verónica Ada Abrego denkt Erinnerung und Intersektionalität zusammen, um die wechselnden Subjektkonstruktionen der Opfer der argentinischen Staatsrepression, insbesondere verfolgter Frauen, in den politisch-historischen und literarischen Aufarbeitungsdiskursen Argentiniens (1984-2004) zu beleuchten.


 

Verónica Ada Abrego (Dr. phil.), Lateinamerikanistin und Übersetzerin, forscht und lehrt am Fachbereich Sprach-, Kultur- und Translationswissenschaft der Universität Mainz in Germersheim. Neben den lateinamerikanischen Memoriadiskursen liegen ihre Forschungsinteressen in den Prozessen kultureller Übersetzung im Rahmen der Migrationen in den spanischen und portugiesischen Sprachräumen und in der Konstruktion des Lateinamerikabildes in Europa. Intersektionalität und Transkulturalität, die Manifestationen der Globalisierung in Literatur, Medien und Künsten sowie die Dekolonisierung des Denkens stellen weitere ihrer Interessengebiete dar.

Besprochen in:
Critical Reviews on Latin American Research, 6/2 (2017), Felipe Fernández Lozano

Lateinamerikanistik, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichte, Genocide Studies, Gender Studies

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02/2016, 558 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3087-9

Artikel-Nr.: 3087

-3087-9: Abrego, Erinnerung und Intersektionalität

Frauen als Opfer der argentinischen Staatsrepression (1975-1983)

 

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02/2016, 558 Seiten
ISBN 978-3-8394-3087-3

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