Isabell Lammel

Der Toussaint-Louverture-Mythos

Transformationen in der französischen Literatur, 1791-2012

Wie wurde und wird der haitianische Revolutionsführer Toussaint Louverture (1743-1803) in der französischen Literatur repräsentiert?
Isabell Lammel betrachtet die unterschiedlichen Renarrationen dieses Mythos, der in der Historiografie nahezu dem Vergessen anheimfiel, vom Ende des 18. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Mithilfe des jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontexts erläutert sie die sich realisierenden Transformationen des Mythos. Der Umgang mit Toussaint Louverture im französischen Nationaldiskurs veranschaulicht zugleich die Auseinandersetzung Frankreichs mit seiner eigenen Kolonialvergangenheit – aber auch mit dem Nationalhelden Napoleon.


 

Isabell Lammel (Dipl.-Übers., Dr. phil.), geb. 1981, promovierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim. Die Romanistin arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und Dozentin.

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Isabell Lammel: Uni Mainz

»Man [hat] es hier mit einer ebenso umfang- wie lehrreichen Aufarbeitung der vielfältigen künstlerischen Rezeption Toussaint Louvertures zu tun, die einen wertvollen Beitrag zur Analyse der (post-)kolonialen Erinnerungskultur leistet und diverse Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Studien aus unterschiedlichen Forschungsbereichen bietet.«
Julia Brühne, PhiN, 78 (2016)

Kulturwissenschaften, Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Romanistik

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07/2015, 400 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3170-8

Artikel-Nr.: 3170

-3170-8: Lammel, Der Toussaint-Louverture-Mythos

Transformationen in der französischen Literatur, 1791-2012

 

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07/2015, 400 Seiten
ISBN 978-3-8394-3170-2

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