Interview

... mit Nora Wegner

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Es bietet erstmalig eine empirisch fundierte Typologie des Publikums von Sonder- und... >>>
... mit Nora Wegner

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Es bietet erstmalig eine empirisch fundierte Typologie des Publikums von Sonder- und Dauerausstellungen, die Museen zielgruppenorientiertes Arbeiten ermöglicht. Die Ausstellungsformate und ihre Erfolgsfaktoren werden umfassend aus Besuchersicht analysiert. So können Museen dem Spannungsfeld zwischen Sonder- und Dauerausstellungen gerecht werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Die umfängliche Vergleichsstudie an verschiedenen Museen schließt eine Forschungslücke, indem das Sonder- und Dauerausstellungspublikum gegenübergestellt und hinreichend charakterisiert wird. Diese Resultate liefern Museen Strategien, um ihre Dauerausstellungen attraktiver zu machen und ausreichend Besucher/-innen zu gewinnen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Für Museen ist angesichts zahlreicher Herausforderungen, wie Finanzierungsfragen und Konkurrenz, besucherorientiertes Arbeiten wesentlich. Viele Museen stehen dabei im Spannungsfeld zwischen dem Publikumsmagnet Sonderausstellung und dem vermeintlichen Stiefkind Dauerausstellung. Ein zeitgemäßer Umgang mit Dauerausstellungen ist daher für alle Museen eine aktuelle und zentrale Aufgabe.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Verantwortlichen in Museen, die mehr über ihr Ausstellungspublikum wissen und zielgruppenorientiert mit den Ausstellungsformaten umgehen möchten.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Museen erhalten empirisch fundierte Erkenntnisse über Typen von Sonder- und Dauerausstellungsbesucher/-innen sowie über zeitgemäße Dauerausstellungen. <<<


Nora Wegner

Publikumsmagnet Sonderausstellung – Stiefkind Dauerausstellung?

Erfolgsfaktoren einer zielgruppenorientierten Museumsarbeit

Während Sonderausstellungen Publikumsmagnete für Museen sind, drohen ihre existenziellen Dauerausstellungen an Bedeutung zu verlieren. Was aber macht Sonderausstellungen so attraktiv? Und was unterscheidet das Publikum der Sonder- von dem der Dauerausstellungen?
Nora Wegner beantwortet diese Fragen mittels einer umfassenden Vergleichsstudie an verschiedenen Museen. Sie entwickelt eine Typologie von Ausstellungsbesucher_innen, ermittelt Erfolgsfaktoren von Sonderausstellungen und leitet zudem praktische Empfehlungen für eine zielgruppenorientierte Museumsarbeit ab, die dem Spannungsfeld zwischen den Ausstellungen gerecht wird und Publikum auch für Dauerausstellungen gewinnt.


 
Autorenbild Wegner, Nora

Nora Wegner (Dr.), geb. 1981, ist Geschäftsführerin eines Büros für Besucherforschung und Kulturevaluation in Karlsruhe. Die Kulturwissenschaftlerin und -managerin promovierte am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Sie ist Referentin und Dozentin für Besucher- und Evaluationsstudien an verschiedenen Hochschulen.

Homepage:
Nora Wegner: www.kulturevaluation-wegner.de

»Nora Wegner legt mit ihrer Veröffentlichung eine sehr fundierte, immer nachvollziehbare Studie zu einem Thema vor, das nahezu alle Museen umtreibt. Gleichzeitig ist ihr ein für alle Museumspraktiker auch direkt anwendbares Buch gelungen.«
Martin Otto-Hörbrand, TRIBUS (2016)
»Nora Wegner hat mit ihrer Arbeit wesentliche Grundlagenarbeit geleistet und damit auf eine Forschungslücke aufmerksam gemacht.
Ihre Handlungsempfehlungen [sind] sehr praxisnah und daher von großer Relevanz für die Museumsarbeit.«
Fabian Hoffmann, Standbein Spielbein, 105 (2016)
»Nora Wegener ist eine an der konkreten Museumspraxis orientierte Untersuchung gelungen, die für Museumsleiter, Kuratoren, Museums-Marketing und Museumspädagogen gleichermaßen wertvolle Erkenntisse vermitteln dürfte und auch für die empirische Besucherforschng anschlussfähige Ergebnisse liefert.«
Birgit Mandel, Kulturpolitische Mitteilungen, 152/1 (2016)
»Nora Wegner hat mit ihrer Arbeit wesentliche Grundlagenarbeit geleistet und damit auf eine Forschungslücke aufmerksam gemacht, die hoffentlich viele mit qualitativen Untersuchungsmethoden weiterführend ergänzen werden.
Viele Erkenntnisse [können] für die Museumspraxis übernommen und entsprechende Rückschlüsse für das eigene Museum gezogen werden. In diesem Sinne kann dieses Buch jedem wärmstens empfohlen werden.«
Christian Waltl, KM-Net, 109/1 (2016)
Besprochen in:
Public Marketing, 10 (2015)
Standbein Spielbein, 103 (2015)
Bulletin, 1 (2016), Hannelore Kunz-Ott
Mitteilungen, 51 (2016)
Tribus, 65 (2016)
Spiegel der Stadtkultur, 12 (2016), Astrid Pellengahr

Museumsmanagement, Kulturmanagement, Kulturwissenschaft, Museologie, Soziologie sowie Praktiker_innen in Museen und Ausstellungsbetrieben

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09/2015, 300 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-3229-3

Artikel-Nr.: 3229

-3229-3: Wegner, Publikumsmagnet Sonderausstellung...

Erfolgsfaktoren einer zielgruppenorientierten Museumsarbeit

 

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09/2015, 300 Seiten
ISBN 978-3-8394-3229-7

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