Anne Bertheau

»Das Mädchen aus der Fremde«: Hannah Arendt und die Dichtung

Rezeption – Reflexion – Produktion

»Gedichtetes Wort, ist Stätte nicht Hort« - Hannah Arendt ist berühmt als Historikerin, bekannt als politische Theoretikerin und als Philosophin. In den letzten Jahren hat auch das wissenschaftliche Interesse an Arendts Verhältnis zur Kunst zugenommen. Hymnisch schrieb sie über die Dauerhaftigkeit von Dichtung, über Sprache als Metapher und als Kommunikation, über den kreativen Prozess, bei dem sich der Dichter auf den Pfad der Zeitlosigkeit begibt. Gleichzeitig verfasste Hannah Arendt selbst Gedichte (Piper-Verlag, 2015). Anne Bertheau analysiert zum ersten Mal systematisch Arendts Verhältnis zur Dichung: ihre Rezeption verschiedener Lyriker, ihre theoretische Reflexion zur Dichtung und die Produktion ihrer eigenen Lyrik.


 

Anne Bertheau (Dr. phil.), geb. 1971, verfasste ihre Doktorarbeit zu Hannah Arendt und Dichtung an der Universität Paris IV, Sorbonne. Sie forscht zu Hannah Arendt sowie zu dem Revoltebegriff bei Albert Camus (Postdoc-Stipendium DAAD, Maison des Sciences de l'Homme).

»Eine sehr umfassende, informative und kompetente Analyse von Hannah Arendts eigenem Dichten und deren Verständnis von Dichtung generell. Absolute Leseempfehlung.«
Sandra Matteotti, www.denkzeiten.com, 11.06.2017
»Sprachlich und auch inhaltlich ein lehrreiches Vergnügen.«
Jan Kuhlbrodt, Signaturen, 30.01.2017
Besprochen in:
Allemagne d'aujour'hui, 217 (2016), Anne-Marie Corbin

Literaturwissenschaft, Philosophie, Kunst

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06/2016, 416 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3268-2

Artikel-Nr.: 3268

-3268-2: Bertheau, »Das Mädchen aus der Fremde«: Hannah Arendt

Rezeption – Reflexion – Produktion

 

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07/2016, 416 Seiten
ISBN 978-3-8394-3268-6

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