Interview

... mit Nicolas Haverkamp und Georg Rudinger

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Das Jahr 2030 ist bei sämtlichen Prognosen in aller Munde, da die Babyboomer-Generation bis dahin das Rentenalter erreicht haben wird.... >>>
... mit Nicolas Haverkamp und Georg Rudinger

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Das Jahr 2030 ist bei sämtlichen Prognosen in aller Munde, da die Babyboomer-Generation bis dahin das Rentenalter erreicht haben wird. Gerade für die Mobilität der Zukunft ist es somit ein Schlüsseldatum.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Durch transdisziplinäre und partizipative Vorgehensweise können die Herausforderungen bewältigt werden, vor die uns der demographische Wandel auch bei der Mobilität stellt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Mobilität ist ein wesentliches Grundelement für Zufriedenheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe auch und gerade im Alter; sie sollte daher allen Bürger_innen – ungeachtet ihres Alters – ermöglicht werden!
Aber: Mobilität um jeden ökonomischen, ökologischen oder auch ethischen Preis? Ist Elektromobilität so nachhaltig, wie immer propagiert? Löst autonomes Fahren alle Sicherheitsprobleme?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Eine Gesprächsrunde mit Aldous Huxley, H. G. Wells und Eric Arthur Blair wäre vermutlich vielversprechend ...

5. Ihr Buch in einem Satz:
Experten und Betroffene wagen gemeinsam einen Blick in die Zukunft und kommen zu dem Schluss: Mobilität ist nicht alles – aber ohne Mobilität ist in den Gesellschaften der Zukunft alles nichts. <<<


Nicolas Haverkamp / Georg Rudinger

Mobilität 2030

Zukunftsszenarien für eine alternde Gesellschaft

Wie werden ältere Menschen mit den künftigen Anforderungen im Straßenverkehr zurechtkommen? Mobilitätskultur in einer modernen demokratischen Gesellschaft sollte darauf ausgerichtet sein, allen »Betroffenen« – ungeachtet ihres Alters – gleich(bleibend)e und altersangemessene Mobilitätschancen auch im Sinne einer größtmöglichen Autonomie zu ermöglichen.
Diesem Anspruch folgend, stellt die Studie interdisziplinäre Verkehrs- und Mobilitätsszenarien für das Jahr 2030 vor. Sie unterbreitet adäquate Vorschläge zur bedürfnisgerechten Gestaltung sowie zukunftsorientierten Planung und Steuerung von Mobilitätsoptionen und zur Verkehrssicherheit, die zusammen mit Expert_innen unterschiedlicher Disziplinen sowie in Diskussionsveranstaltungen vor dem Hintergrund einer repräsentativen Umfrage unter »Babyboomern« entwickelt wurden.


 
Autorenbild Haverkamp, Nicolas;Rudinger, Georg

Nicolas Haverkamp (Dr.), geb. 1983, forscht am »Zentrum für Alternskulturen« (ZAK) der Universität Bonn an der Schnittstelle von Alter(n) und Mobilität.
Georg Rudinger (Prof. Dr.), geb. 1942, war von 1974 bis 2010 Professor für Psychologie an der Universität Bonn. Er ist Sprecher des ZAK.

Homepage:
Nicolas Haverkamp: www.zak.uni-bonn.de
Georg Rudinger: www.zak.uni-bonn.de

Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit, Verkehrsforschung sowie Entscheider_innen in Politik und Gesellschaft

Print 29,99 €

10/2016, 228 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-3305-4

Artikel-Nr.: 3305

-3305-4: Haverkamp/Rudinger, Mobilität 2030

Zukunftsszenarien für eine alternde Gesellschaft

 

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E-Book 26,99 €

PDF-Download, 4,70 MB
10/2016, 228 Seiten
ISBN 978-3-8394-3305-8

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