Interview

... mit den Herausgeber_innen
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Die an den Human-Animal-Studies orientierte Tierforschung verschafft sich gerade einen Überblick über ihre Standpunkte und Methoden. Als Teil dieses... >>>
... mit den Herausgeber_innen
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Die an den Human-Animal-Studies orientierte Tierforschung verschafft sich gerade einen Überblick über ihre Standpunkte und Methoden. Als Teil dieses Forschungsfeldes nehmen auch wir die Herausforderung an!

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Wir schlagen methodische Zugänge zur Diskussion vor und bieten Perspektiven von angewandten und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Diese Mischung hat es so bisher noch nicht gegeben. Die ausgewählten Beispiele zeigen eine Spannbreite von Tier-Mensch-Relationen, die von mittelalterlichen Naturkunden und frühneuzeitlichen Bildzeugnissen über die Tötung der Giraffe Marius im Kopenhagener Zoo zum gegenwärtigen Umgang mit Milchkühen reicht.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Das Tier ist überall. Damit rücken Fragen nach dem realen oder repräsentierten Tier als kulturell gemachtes Tier in den Blick. Die sich daraus ergebenden Tier-Mensch-Kontexte bilden die Grundlage unserer methodischen Herangehensweise im Sammelband und ergänzen die aktuellen Diskussionen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Da eigentlich jeder Mensch einen persönlichen Bezug zum Thema ›Tiere‹ hat, sind prinzipiell alle Diskussionen spannend. Produktiv wäre natürlich auch der Austausch mit Vertreter_innen der Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft oder Biologie, die nicht im Sammelband vertreten sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Die richtige Fährte – für alle, die methodische Anregungen zur Tier-Mensch-Forschung suchen. <<<


Forschungsschwerpunkt »Tier – Mensch – Gesellschaft« (Hg.)

Den Fährten folgen

Methoden interdisziplinärer Tierforschung

Annäherungen an das Tier geschehen auf vielfältige Arten – zur großen Bandbreite der methodischen Zugänge allerdings besteht noch Forschungsbedarf. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Band den Methoden natur- und geisteswissenschaftlicher Tierforschung. Aus Sicht der Tierzucht, der Nutztierethologie, der Mediävistik, der Theologie und der Philosophie sowie der Geschichte und Kunstgeschichte werden Methoden und Diskussionen rund um das Tier vorgestellt. Die Beiträge analysieren u.a. die Debatte um die Giraffe Marius, Jean-Henri Fabres Insektenbeobachtungen, räumliche Ordnungen von Menagerien und Zoos, Auswilderungsversuche sowie die Zuchtwertschätzung von Milchrindern und die Beobachtung von Milchkühen.


 

Der LOEWE-Forschungsschwerpunkt »Tier – Mensch – Gesellschaft« an der Universität Kassel untersucht Tier-Mensch-Beziehungen in Geschichte und Gesellschaft aus der Perspektive verschiedener Disziplinen.

Homepage:
Forschungsschwerpunkt »Tier – Mensch – Gesellschaft«: Uni Kassel

»Eine sehr spannende, vielseitige Lektüre.«
Jens Schäfer, Kochen ohne Knochen, 25/4 (2016)
Besprochen in:
www.fellbeisser.net, 13.04.2016
UmweltBriefe, 6 (2016)
Mensch&Tier, 2 (2016)

Human-Animal Studies, Philosophie, Soziologie, Agrarwissenschaft, Germanistik, Geschichte, Kunstwissenschaft, Theologie, Mediävisitik

Print 29,99 €

04/2016, 320 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-3318-4

Artikel-Nr.: 3318

-3318-4: FS »Tier – Mensch – Gesellschaft« (Hg.), Den Fährten folgen

Methoden interdisziplinärer Tierforschung

 

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04/2016, 320 Seiten
ISBN 978-3-8394-3318-8

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