Mediale Präsentation in der Gegenwartsarchitektur

Das Beispiel der Vereinigten Arabischen Emirate

Die rapiden urbanen Entwicklungen weltweit sind unmittelbar verbunden mit virtuell-medialen Präsentationsformen von Architektur, die die reale Präsenz vorwegnehmen, auf diese einwirken oder mitunter überlagern. Konzentriert auf die Entwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate differenziert und perspektiviert Gerhard Martin Burs die verschiedenen Ebenen dieses Phänomens zwischen Entwurf, Visualisierung, Realisierung und Präsentation.

Seine Studie leistet nicht nur einen Beitrag zur Architektur- und Medientheorie, sondern trägt auch bei zu einem besseren Verständnis des Spannungsverhältnisses, das sich in einer globalisierten Gesellschaft zwischen virtuellen und physischen Räumen abzeichnet.

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2015-11-26, 458 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3343-6

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Gerhard Martin Burs

Gerhard Martin Burs, Hamburg, Deutschland

... mit Martin Burs

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Durch die Digitalisierung wird die Grenze zwischen der Realität und virtuellen Welten immer vager. Gerade in der zeitgenössischen Urbanisierung zeigt sich eine fast unüberschaubare Wechselwirkung zwischen realen Entwicklungen und den Bildern, Visionen und Utopien einer zunehmend globalisierten Mediengesellschaft. Dieses Buch leistet einen Beitrag zu einem besseren Verständnis dieses noch unzureichend erforschten Phänomens, dessen Auswirkungen in fast allen Bereichen beobachtbar sind.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch eröffnet eine umfassende Perspektive auf die Beschaffenheit und Auswirkungen von virtuellen Kontexten, die in ihrer medialen Ausprägung fast flüchtig anmuten aber dennoch einen starken Motor der globalen und architektonischen Entwicklung darstellen. Konzentriert auf einen prägnanten Untersuchungsrahmen werden diese nicht nur in ihren real-räumlichen Interpretationen untersucht, sondern auch in einem historischen und gesellschaftlichen Referenzrahmen kontextualisiert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Beschäftigung mit dem Virtuellen und damit dem Narrativen sowie dem Bildlichen ist gerade für eine Profession wie der Architektur immanent. In dem Buch wird diesen Bezügen nicht nur anhand von Fallbeispielen nachgegangen, sondern die übergeordneten Mechanismen der global-digitalen Entwicklung einerseits und strukturierte Untersuchungen menschlicher-mentaler Schaffensprozesse andererseits, integrativ analysiert.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Durch den transdisziplinären Ansatz des Buches liegt das Potenzial dieser Forschung vor allem in der Überschneidung der Fachbereiche von Visual Culture Studies, der Globalisierungsforschung und der Kognitionsforschung. Konzentriert auf architektonische Schaffensprozesse wären hierbei die Zusammenhänge zwischen real und virtuell als primär mentale Prozesse aussichtsreich zu erörtern.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine umfassende Studie der Wechselwirkung von medial-virtuellen Systemen und räumlich-physischen Strukturen anhand menschlicher Schaffensprozesse.

Besprochen in:

Fraunhofer IRB, 3 (2016)
Bauwelt, 33 (2016)
Autor_in(nen)
Gerhard Martin Burs
Buchtitel
Mediale Präsentation in der Gegenwartsarchitektur Das Beispiel der Vereinigten Arabischen Emirate
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
458
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3343-6
DOI
10.14361/9783839433430
Warengruppe
1584
BIC-Code
AM
BISAC-Code
ARC010000
THEMA-Code
AM
Erscheinungsdatum
2015-11-26
Auflage
1
Themen
Medien, Architektur
Adressaten
Architektur, Städtebau, Projektentwicklung, Kunstgeschichte, Entwurfstheorie, Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften, Urban Studies, Filmwissenschaften
Schlagworte
Visual Culture Studies, 21. Jahrhundert, Architektur, Visualisierung, Digitalisierung, Entwurf, Design, Vereinigte Arabische Emirate, Globalisierung, Urbanisierung, Neue Medien, Medien, Medienästhetik

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