Erzählte Stadt – Der urbane Raum bei Janet Cardiff und Jeff Wall

Stadt besteht aus einer Vielzahl von sozialen, politischen und architektonischen Räumen, ökonomischen Strukturen, historischen Kontexten und zufälligen Begegnungen. Wie lässt sich (das Erleben von) Stadt beschreiben, wenn sie für die Einzelnen unüberschaubar ist?

Birgit Szepanski zeigt, dass zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler durch poststrukturelle Erzählmethoden eine »erzählte Stadt« generieren und es so ermöglichen, Stadt in ihrer Komplexität wahrzunehmen. In Werken von Janet Cardiff und Jeff Wall werden Referenzbildungen zwischen bildender Kunst, Literatur, Film, Alltagsgeschehen, Politik, Historie und biografischen Geschichten analysiert, die Stadt mannigfaltig erzählen.

32,99 € *

2017-04-03, 322 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3354-2

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Birgit Szepanski

Birgit Szepanski, Berlin, Deutschland

... mit Birgit Szepanski

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Kombination von Stadt und Erzählen wird üblicherweise in einem literarischen Kontext betrachtet. Mein Buch zeigt nun, mit welchen Verfahrensweisen die bildende Kunst insbesondere bei Janet Cardiff und Jeff Wall Möglichkeiten bietet, Stadt als ein Zusammenspiel von Geschichte, alltäglichen Handlungen, Politik und Kunst wahrzunehmen. Die künstlerische Methode ›erzähltes Erzählen‹ ist ein neuer, transdisziplinärer Aspekt in der urbanen Forschung.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

In meinem Buch zeige ich Verbindungen zwischen bildender Kunst und poststrukturalen Erzählweisen und Theorien auf. Das poststrukturale Erzählen nimmt Einfluss auf die Analyse der Stadtwahrnehmung und beeinflusst den Text selbst, der aus einer offen angelegten Kapitelstruktur besteht und in dem Werke der bildenden Kunst nicht abgebildet, sondern zugunsten der Visualität von Sprache beschrieben werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im 21. Jh. leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Neue Stadtteile und ganze Städte entstehen, in denen eine anonyme (geschichtslose) Architektur das Lebensumfeld der Stadtbewohnenden bestimmt. Das Erzählen ist eine Möglichkeit, im urbanen Raum Geschichte(n) und Pluralismus zu verorten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die Interesse an der Entwicklung der Stadt haben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Stadt ist facettenreich und wird im genreübergreifenden Erzählen der bildenden Kunst darstellbar.

O-Ton: »Über das Promovieren als Künstlerin« – Birgit Szepanski im Interview bei von hundert im Dezember 2017.
http://bit.ly/2rhdBGG
Besprochen in:
Fraunhofer IRB, 6 (2017)
Berliner Zeitung, 19./20.08.2017, Anna Opel
Autor_in(nen)
Birgit Szepanski
Buchtitel
Erzählte Stadt – Der urbane Raum bei Janet Cardiff und Jeff Wall
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
322
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3354-2
DOI
10.14361/9783839433546
Warengruppe
1725
BIC-Code
JFSG DSB JFD APFA
BISAC-Code
SOC026030 LIT000000 PER004030
THEMA-Code
JBSD DSB JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2017-04-03
Auflage
1
Themen
Literatur, Stadt, Kunst
Adressaten
Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaft, Urban Studies, Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Philosophie, Soziologie
Schlagworte
Zeitgenössische Kunst, Poststrukturelles Erzählen, Janet Cardiff, Jeff Wall, Stadtwahrnehmung, Raumtheorie, Stadt, Literatur, Urban Studies, Allgemeine Literaturwissenschaft, Film, Kulturwissenschaft, Soziologie

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung