Autoreninterview

... mit Heiko Christians

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil der Begriff der Szene einer der meistgebrauchten und gleichzeitig einer der am wenigsten untersuchten Begriffe in den Kulturwissenschaften... >>>
... mit Heiko Christians

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil der Begriff der Szene einer der meistgebrauchten und gleichzeitig einer der am wenigsten untersuchten Begriffe in den Kulturwissenschaften ist.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch gewährt einen speziellen Blick hinter die Kulissen geläufiger Theoriesprachen und zeigt die Wirksamkeit des Theaters bis in die Zeiten smarter Medientechnologie.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Konzept und Begriff der Szene haben immer Konjunktur – allerdings in unterschiedlichen Disziplinen zu unterschiedlichen Zeiten. Umso wichtiger ist es, ihr Leistungsspektrum und ihre Geschichte aufzuzeigen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Vilém Flusser.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Wer die Szene hat, hat die Kultur(wissenschaften). <<<


Heiko Christians

Crux Scenica – Eine Kulturgeschichte der Szene von Aischylos bis YouTube

Verschiedene Wissenschaften und Künste arbeiten seit langem mit Begriff und Technik der Szene – das Theater ebenso wie der Film, die Psychoanalyse ebenso wie die Soziologie. Aber was steckt hinter diesem (Allerwelts-)Begriff und was leistet er? Wie organisiert die theateraffine Form der Szene bis heute sprachlich und technisch unsere Vorstellungen, Wahrnehmungen, Unterhaltungen, Fachsprachen oder Kunstwerke? Wie hat man sich diese Wechselwirkung zwischen einem Begriff einerseits und technischen Medien oder sogar einem immateriellen Gedanken- und Bilderstrom andererseits vorzustellen?
Heiko Christians erzählt eine Geschichte der Szene, in der sich begriffliche und materiale Verhältnisse kreuzen, die für gewöhnlich auseinandergehalten werden.


 

Heiko Christians, geb. 1963, lehrt Medienkulturgeschichte an der Universität Potsdam.

»Das Buch ist [...] flüssig und fesselnd geschrieben. Durch die Fülle von Erklärungen, Quellennachweisen, Zitaten und ausführlichen Anmerkungen kann es gut als Einführung und auch als Nachschlagewerk benutzt werden. Es kann mit gutem Recht als Handbuch bezeichnen werden, wegen seiner Handlichkeit im Format und weil es konzentriert und informativ das Thema präsentiert.«
Peter Dahms, Operninfo Berlin, 5 (2016)
Besprochen in:

DIE WELT, 12.12.2015

Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theater- und Filmgeschichte, Wissenschaftsgeschichte

Print 29,99 €

01/2016, 320 Seiten, Hardcover, zahlr. z.T. farbige Abb.
ISBN 978-3-8376-3366-5

Artikel-Nr.: 3366

-3366-5: Christians, Crux Scenica

 

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02/2016, 320 Seiten
ISBN 978-3-8394-3366-9

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