Interview

... mit Claudia Stöckl

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil die demografische Entwicklung und das Altern in unserer Gesellschaft allgegenwärtig sind. Und obwohl diese Entwicklung die Gesellschaft als... >>>
... mit Claudia Stöckl

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil die demografische Entwicklung und das Altern in unserer Gesellschaft allgegenwärtig sind. Und obwohl diese Entwicklung die Gesellschaft als Gesamtes betrifft, sind die individuellen Erfahrungen sehr unterschiedlich. Das eröffnet Spannungsfelder und regt die wissenschaftliche, gesellschaftliche und individuelle Auseinandersetzung an. Dazu wollen wir beitragen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Die Zusammenschau verschiedenster Fachdisziplinen, aber auch von Forschung und Praxis in einem Band mit durchaus unterschiedlichen und teils konträren Einschätzungen fordert den Leser, die Leserin heraus, die eigenen Standpunkte kritisch zu hinterfragen. Dies regt den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs an.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Menschen, die darüber forschen, schreiben, betroffen sind oder auch politische Entscheidungen treffen, um deutlich zu machen, wie komplex das Thema sein kann, wie vielfältig die Einschätzungen und Forschungsergebnisse. Nur darin besteht die Eindeutigkeit der Ergebnisse.

5. Ihr Buch in einem Satz:
»Die Gesellschaft des langen Lebens« – wir alle gestalten sie täglich mit! <<<


Claudia Stöckl / Karin Kicker-Frisinghelli / Susanna Finker (Hg.)

Die Gesellschaft des langen Lebens

Soziale und individuelle Herausforderungen

Die Alten werden immer älter – mit dem demographischen Wandel werden in den kommenden Jahren neue Fragen aufkommen: für einzelne Personen, für Institutionen und Professionen, für Politik und Gesellschaft. Die in diesem Buch vorgestellten verschiedenen Zugänge in der interdisziplinären Gerontologie tragen dazu bei, das Alter(n) vielschichtig und facettenreich als soziales, individuelles, kulturelles, biologisches und medizinisches Phänomen zu verstehen. Es wird deutlich: Abhängig von gesellschaftlichen, sozialen und individuellen Gegebenheiten ist die Lebensphase »Alter« gestaltungsoffen. Diese historisch neue Erfahrung eröffnet eine – herausfordernde – Zukunft der Vielfalt in einer Gesellschaft des langen Lebens.


 

Claudia Stöckl (Dr. phil.) ist Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Graz. Sie leitet die Koordinationsstelle Alter(n) an der Universität Graz.
Karin Kicker-Frisinghelli (Mag. phil.), Dipl.-Behindertenpädagogin, ist Dissertandin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz.
Susanna Finker (Mag. FH) studierte Soziale Arbeit an der FH JOANNEUM mit dem Schwerpunkt »Erwachsene und alte Menschen« und ist Mitarbeiterin der Koordinationsstelle Alter(n) an der Universität Graz.

Homepage:
Claudia Stöckl: Uni Graz
Karin Kicker-Frisinghelli: Uni Graz
Susanna Finker: Uni Graz

»Der Band bietet [...] ein breites Spektrum an Themen zur Diskussion der Probleme und Herausforderungen einer ›Gesellschaft des langen Lebens‹. Dabei werden teilweise originelle Einsichten in Bereiche ermöglicht, die die Diskussion zu Altern und Alter zu bereichern vermögen.«
Christine Matter, www.socialnet.de, 05.06.2017

Gerontologie, Alterssoziologie, Medizinethik, Medizinsoziologie, Pädagogik, Bildungswissenschaft sowie Praktiker_innen im Bereich Altenarbeit und »Assisted Living«

Print 34,99 €

11/2016, 284 Seiten, kart., Abb.
ISBN 978-3-8376-3426-6

Artikel-Nr.: 3426

-3426-6: Stöckl et al. (Hg.), Die Gesellschaft des langen Lebens

Soziale und individuelle Herausforderungen

 

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E-Book 34,99 €

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12/2016, 284 Seiten
ISBN 978-3-8394-3426-0

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