Annika Frye

Design und Improvisation

Produkte, Prozesse und Methoden

Designer_innen müssen improvisieren, wenn sie entwerfen. Die Entwicklung des Braun-Rasierapparates ebenso wie die Arbeiten des Designers Sebastian Herkner zeigen, dass Improvisation Modelle und Prototypen hervorbringt und Fertigungsprozesse überlistet.
Doch Improvisation ist nicht nur eine Notwendigkeit – sie ist auch konzeptionell von Bedeutung. Als formgebendes Prinzip führt sie seit dem gestalterischen Postmodernismus zu eigenständigen Einzelstücken. In der Nachkriegszeit versuchte man jedoch, Design als einen Planungsprozess darzustellen. Annika Frye belegt: Für diesen rationalistischen Designbegriff, der bis heute die Diskurse über Design prägt, erweist sich ein am Prozess und seinen Improvisationen orientiertes Designkonzept als äußerst folgenreich.


 

Annika Frye, geb. 1985, ist Designwissenschaftlerin und Designerin. Sie arbeitet als akademische Mitarbeiterin an der Technischen Hochschule Aalen, als Dozentin für Designtheorie sowie als freie Designerin. Ihre Interessen gelten den ästhetischen Qualitäten der Serienproduktion, dem Designprozess als Quelle von Innovation sowie der Digitalisierung des Entwerfens.

Homepage:
www.annikafrye.de

Produktdesign, Designmethoden, Designwissenschaft, Kulturwissenschaft, Science and Technology Studies, Kunstwissenschaft

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05/2017, ca. 250 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-3493-8

Artikel-Nr.: 3493

-3493-8: Frye, Design und Improvisation

Produkte, Prozesse und Methoden

erscheint vorauss. im  Mai 2017

 
 
 

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05/2017, ca. 250 Seiten
ISBN 978-3-8394-3493-2

erscheint vorauss. im Mai 2017

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