Interview

... mit Johanna Eder

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil mich dieses Thema persönlich brennend interessiert.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Prozessorientierung, artistic... >>>
... mit Johanna Eder

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Weil mich dieses Thema persönlich brennend interessiert.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Prozessorientierung, artistic research, Interrelationalität, Orientierung der Kunstpädagogik an der Kreativitätsbildung

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Seit einigen Jahren verdichtet sich die Auseinandersetzung sowohl mit Kreativität als auch mit Entgrenzungen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Künstlern, Kunstpädagogen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen, mit Bjung-Chul Han, Tanja Singer, Carl-Peter Buschkühle und Nora Sternfeld, mit Woody Allen und Siri Hustvedt, Teodor Currentzis und Sissel Tolaas.

5. Ihr Buch in einem Satz:
»Homo Creans« kartiert die fünf Phasen des kreativen Prozesses und leitet daraus Maximen einer Kreativitätsbildung im Kontext transmedialer Kunst ab. <<<


Johanna Gundula Eder

Homo Creans

Kreativität und Kreativitätsbildung im Kontext transmedialer Kunst

Kreativität gilt als Wesensmerkmal des Menschen. Eine zentrale Aufgabe der Kunstpädagogik ist die Kreativitäts- und Persönlichkeitsbildung mithilfe der Kunst. Publikationen hierzu sind oft produktorientiert. Johanna Gundula Eders grundlegende Studie lotet jedoch eine kreativitätsbildende Grundhaltung aus. Als epistemologische Methode wählt sie die transdisziplinäre Artistic Research und analysiert kreative Prozesse von fünf Wegbereitern transmedialer Kunst: Marcel Duchamp, John Cage und Merce Cunningham sowie Glenn Gould und Joseph Beuys. Aus fünf zeitgenössischen Fallbeispielen leitet sie eine interrelationale Ästhetik sowie einen kreativitätsbildenden Ansatz ab.


 
Autorenbild Eder, Johanna Gundula

Johanna Gundula Eder (Dr. phil.), geb. 1982, lehrt seit 2010 Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und künstlerische Strategien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie unterrichtet zudem an einer Realschule und ist freie Kunstvermittlerin an Münchner Museen. 2006 wurde sie als »Nachwuchskünstlerin« auf der International Competition of Visual Arts Budapest ausgezeichnet.

Homepage:

»Das Buch ist eine lohnende Lektüre für alle, die sich tiefer mit dem komplexen Phänomen der Kreativität auseinandersetzen wollen und neue Ansätze für Kreativitätsbildung in unterschiedlichen Disziplinen gewinnen wollen. Der erkenntnisleitende Ansatz dieser Forschungsarbeit, die transdisziplinäre Artistic Research, schafft ungewöhnliche Einblicke aus heterogenen wissenschaftlichen und künstlerischen Blickwinkeln, vernetzt Sichtweisen, verdichtet Beobachtungen und Erkenntnisse zu zeitgemäßen Maximen für eine (kunst)pädagogische Kreativitätsbildung.«
Birgit Dorner, www.socialnet.de, 25.08.2017
»Das Buch gleicht [...] einer Landkarte für Kreativität und Komplexität, Kultur und Kommunikation.
Das Buch begleitet uns und ermutigt uns, neue Wege zu erproben, um den Homo Creans als Anthropologie des Schöpferischen zu erfahren und ein solcher zu werden.«
Hans-Ulrich Werner, Neue Zeitschrift für Musik, 4 (2017)

Kunstpädagogik, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Musik, Theater, Performance, Tanz, Pädagogik, Psychologie, Soziologie

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11/2016, 550 Seiten, kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-3634-5

Artikel-Nr.: 3634

-3634-5: Eder, Homo Creans

Kreativität und Kreativitätsbildung im Kontext transmedialer Kunst

 

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12/2016, 550 Seiten
ISBN 978-3-8394-3634-9

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