Marcel Reinold

Doping als Konstruktion

Eine Kulturgeschichte der Anti-Doping-Politik

Die Steigerung körperlicher Leistung mit Hilfe pharmakologischer Substanzen ist ein alter Traum der Menschheit – und ihre Anwendung im Sport ein altes Phänomen. Verhältnismäßig neu ist jedoch die Verurteilung, Verfolgung und Sanktionierung als illegitimes »Doping«. Seit den 1960er Jahren haben sich Praktiken der Überwachung etabliert, die in Kontexten außerhalb des Leistungssports ihresgleichen suchen. Aus kulturhistorischer Perspektive fragt Marcel Reinold nach den Prozessen der Sinn- und Bedeutungskonstruktion, durch die Doping als deviantes Verhalten geschaffen wurde.


 
Autorenbild Reinold, Marcel

Marcel Reinold, geb. 1980, lehrt am Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster zu sporthistorischen, sportsoziologischen und sportphilosophischen Themen. Sein wichtigster Forschungsschwerpunkt ist Doping aus historisch-soziologischer Perspektive.

»Für interessierte Leser, die sich mit der Dopingthematik aus einer historisch-sportpolitischen Perspektive auseinandersetzen, sei dieses Werk als Einstiegs- oder Ergänzungsliteratur empfohlen, da durch die Vielzahl von Quellen bekannte Probleme sportpolitisch hinterfragt werden und tendenziell zu einer Komplexitätssteigerung beitragen.«
Marcel Scharf, http://www.surveillance-studies.org, 09.05.2017

Sportgeschichte, Sportsoziologie, Geschichte, Kulturwissenschaften sowie die interessierte Öffentlichkeit

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12/2016, 400 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3761-8

Artikel-Nr.: 3761

-3761-8: Reinold, Doping als Konstruktion

Eine Kulturgeschichte der Anti-Doping-Politik

 

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12/2016, 400 Seiten
ISBN 978-3-8394-3761-2

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