Daniela Heitzmann

Fortpflanzung und Geschlecht

Zur Konstruktion und Kategorisierung der generativen Praxis

Fortpflanzung als das ›natürlichste‹ Phänomen der Welt wird häufig als Begründung für die Geschlechterdifferenz herangezogen und dient als Rechtfertigung für das hierarchisch strukturierte Geschlechterverhältnis. Auf der Grundlage der Soziologie Pierre Bourdieus fragt Daniela Heitzmann, wie sich jene vermeintliche Naturtatsache als soziales Phänomen begreifen lässt, um dessen enge Verknüpfung mit dem Frausein einerseits und das eher lose Verhältnis zum Mannsein andererseits zu analysieren. Hierzu entwickelt sie ein Konzept der generativen Praxis, das zu einem Forschungsprogramm zur Genese von Generativitätsvorstellungen führt und dabei besonders die soziale Konstruktionsarbeit der Soziologie in den Fokus rückt.


 
Autorenbild Heitzmann, Daniela

Daniela Heitzmann (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Gender und Postcolonial Studies mit einem besonderen Fokus auf dem Hochschul- und dem Wissenschaftsbereich.

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Daniela Heitzmann: Uni Bochum

»Eine kritische, wichtige, verwirrende und sehr weitgreifende Beschreibung der sozialen Kategorie ›Frau‹, die von so vielen Ebenen bespielt, eingeschränkt und geformt wird.«
WeiberDiwan, Sommer 2017

Gender Studies, Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaften

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02/2017, 366 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3862-2

Artikel-Nr.: 3862

-3862-2: Heitzmann, Fortpflanzung und Geschlecht

Zur Konstruktion und Kategorisierung der generativen Praxis

 

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02/2017, 366 Seiten
ISBN 978-3-8394-3862-6

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