Andreas Bischof

Soziale Maschinen bauen

Epistemische Praktiken der Sozialrobotik

Was macht Roboter sozial? Auf der Suche nach Antworten auf diese Frage besuchte Andreas Bischof Forschungslabors und Konferenzen in Europa und Nordamerika: In der Zukunft sollen Roboter die Fabrikhallen verlassen und Teil von Alltagswelten wie Krankenhäusern, Kindergärten und Privatwohnungen werden. Die Konstrukteur_innen der zahlreichen Forschungsprojekte hierzu stehen vor der Herausforderung, die Ambivalenzen und Kontingenzen alltäglicher Interaktionen in die diskrete Sprache der Maschinen zu übersetzen. Die ethnografische Studie zeichnet nach, welche Forschungsziele in der Sozialrobotik vorherrschen und welche Implikationen die jeweiligen epistemischen Praktiken der Ingenieur_innen für die Konstruktion von Sozialrobotern haben.


 
Autorenbild Bischof, Andreas

Andreas Bischof (Dr. phil.), geb. 1986, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Chemnitz. Der Arbeitsschwerpunkt des Kulturwissenschaftlers und Soziologen ist das interdisziplinäre Forschungsfeld Mensch-Computer-Interaktion.

»Bischofs Buch [bietet] einen so realistischen wie reflektierten Blick hinter die Kulissen einer jungen Disziplin im Spannungsfeld vieler, zu einem großen Teil überzogener Erwartungen.«
Manuela Lenzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2017
O-Ton: »Roboter können nicht auf Zwischentöne hören« – Andreas Bischof im Interview bei detektor.fm am 11.07.2017.
http://bit.ly/2zy3qUD
Besprochen in:
ekz, 47 (2017), Harald Pilzer

Science and Technology Studies, Soziologie, Robotik, Pflegewissenschaften

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07/2017, 304 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3881-3

Artikel-Nr.: 3881

-3881-3: Bischof, Soziale Maschinen bauen

Epistemische Praktiken der Sozialrobotik

 

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07/2017, 304 Seiten
ISBN 978-3-8394-3881-7

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