Andreas Rauh (Hg.)

Fremdheit und Interkulturalität

Aspekte kultureller Pluralität

Welche Bedeutung hat das Fremde für die eigene Kultur und wie lässt es sich übersetzen? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen eines erkennenden Zugangs und auf welchen kulturellen Deutungsmustern basieren Heterogenität und Homogenität? Welche Rolle hat die eigene Normalitätserwartung und was wäre eine interkulturelle Kompetenz?

Dieser Band versammelt Beiträge aus Philosophiegeschichte, Bildungsethnologie, Erziehungswissenschaft, Entwicklungspsychologie und -soziologie, die Fremdheit und Interkulturalität als grundlegende Dimensionen gegenwärtiger Kulturerfahrung analysieren.

24,99 € *

2017-06-20, 154 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3910-0

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Andreas Rauh

Andreas Rauh, Universität Würzburg, Deutschland

... mit Andreas Rauh

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil es aus ganz besonderen, überraschenden Perspektiven deutlich macht, wie eine aktuelle Fragestellung schon immer aktuell ist. Für die Humanwissenschaften war und ist die Frage ›Was bedeutet das Fremde für die eigene Kultur?‹ eine Leitfrage für Forschungen ganz unterschiedlicher disziplinärer Couleur. Dabei interessiert mich in diesem Band aber nicht nur die Diskussion um die Folgen, sondern vor allem um die Grundlagen von Fremdheit und damit Interkulturalität.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Beiträge erschließen das Thema interdisziplinär. Die sich ergänzenden Blickwinkel etwa aus der Entwicklungspsychologie, der Bildungsethnologie oder der Philosophiegeschichte schaffen ein Panorama, das bislang unbemerkte Aspekte von Fremdheit und Interkulturalität aufzeigt. Dass das Thema gerade in der interdisziplinären Diskussion hochspannend ist, konnte ich auf dem Forum des Human Dynamic Centre der Universität Würzburg erfahren. Diese Perspektiven möchte ich weitergeben.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die kollektive Angst oder Unsicherheit in Bezug auf das Fremde zeigt eine spezifische Art der Normalitätserwartung. Es ist daher wichtig, diese Erwartung und auch ihre Grundlagen zu debattieren – und zwar in möglichst disziplinärer Breite. Dieses Buch will dazu einen Beitrag leisten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten mit Personen, die sich von den interessanten Perspektiven der Buchbeiträge ebenso überraschen lassen konnten wie sie mich in der Diskussion überrascht haben. Prinzipiell aber natürlich mit allen, die sich für das Thema ehrlich interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Fremdheit ist eine grundlegende Größe unserer Kultur; und wie wir damit umgehen prägt unsere Interkulturalität.

»Die Lektüre des Buchs [lohnt sich], denn die Beiträge überraschen zum Teil durch ihre ganz unterschiedlichen Herangehensweisen und Aspekte dieses breiten Feldes.«
Barbara Schellhammer, polylog, 38 (2017)
»Die Beiträge dieses Bandes analysieren die Aufgaben, die sich aus dem Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen ergeben, aus der Perspektive verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und sind daher geeignet, den Blick auf Probleme und Lösungsansätze im Kontext kultureller Differenzen zu schärfen.«
Wolfgang Rechtien, www.socialnet.de, 06.11.2017
Besprochen in:
schulmanagement, 5 (2017), Claudia Gómez Tutor
Zeitschrift für Theaterpädagogik, 4 (2018), Florian Vaßen
Autor_in(nen)
Andreas Rauh (Hg.)
Buchtitel
Fremdheit und Interkulturalität Aspekte kultureller Pluralität
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
154
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3910-0
DOI
10.14361/9783839439104
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC
BISAC-Code
SOC022000
THEMA-Code
JBCC
Erscheinungsdatum
2017-06-20
Auflage
1
Themen
Kultur
Adressaten
Philosophie, Psychologie, Erziehungswissenschaften, Bildungswissenschaften, Kulturwissenschaften, Soziologie, Kommunikations- und Medienwissenschaften, Philosophiegeschichte, Ethnologie
Schlagworte
Fremdheit, Interkulturalität, Pluralität, Humanwissenschaften, Deutung, Kultur, Kulturtheorie, Kultursoziologie, Cultural Studies, Kulturwissenschaft, Philosophiegeschichte, Bildungsethnologie, Erziehungswissenschaft, Entwicklungspsychologie, Entwicklungssoziologie

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